Freitag, 25.05.2012
27.01.2012
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Batteriebrand

Untersuchung zum Chevrolet Volt beendet

Die amerikanische Straßenverkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat die Untersuchung zur Sicherheit des Elektroautos Chevrolet Volt beendet. Laut dem offiziellen Abschlussbericht existiert "kein erkennbarer Trend zu Defekten". Die jüngst von General Motors (GM) durchgeführten Modifikationen würden das "Risiko eines Batterieschadens durch einen seitlichen Aufprall" zudem weiter reduzieren.

Die Änderungen umfassen Karosserieverstärkungen im Bereich der Batterie, einen zusätzlichen Sensor zur Überwachung des Flüssigkeitsstandes der Batteriekühlung und eine Sicherungsklammer für den Einfüllstutzen des Kühlsystems (wir berichteten).

Die NHTSA hält auch weiterhin an ihrer Beurteilung der Elektromobilität als sichere und effiziente Technologie fest. Im Straßenverkehr seien bisher keine Unfälle bekannt, bei denen Elektroautos Feuer gefangen hätten: "Es gibt beim Chevy Volt oder bei anderen Elektroautos kein höheres Feuerrisiko als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor", so die Behörde.

Im vergangenen Jahr hatte ein Volt-Fahrzeug drei Wochen nach einem Crash-Test durch auslaufende Batterie-Kühlflüssigkeit Feuer gefangen. Die NHSTA hatte daraufhin eine Untersuchung eingeleitet. Die Modifikationen des Autos fließen nun auch in die Produktion des Schwestermodells Opel Ampera ein, der den Euro NCAP-Crashtest mit fünf Sternen bestanden hat. Bereits hergestellte Fahrzeuge werden derzeit nachgerüstet. Die Auslieferung der Elektroautos an Endkunden soll im Februar beginnen.

GM-Chef vor dem US-Kongress

GM-Chef Dan Akerson hatte die Elektrotechnologie am Mittwoch bei einer Anhörung vor dem amerikanischen Kongress verteidigt. "Wir haben den Volt mit den modernsten Sicherheitstechniken vollgepackt." Leider sei das Auto mittlerweile ein politischer Sündenbock.

Von Seiten der Republikaner wurden Vorwürfe laut, GM habe das Feuer im Juni 2010 mit Duldung der Obama-Regierung, die die Elektromobilität unterstütze, monatelang verheimlicht, bis die Medien dann im November darüber berichteten. Akerson sowie NHTSA-Leiter David Strickland wiesen dies zurück.

Auch eine erhöhte Gefährdung von Volt-Fahrern durch die späte und langwierige Prüfung des Batteriebandes schloss Strickland aus. "Der Volt ist sicher. Ich würde einen fahren. Und ich würde sogar meine Mutter und meine Frau mitnehmen", sagte er. (se)

 
 
 
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