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NADA-Chairman Bill Underriner kritisierte die Spritsparpläne der Obama-Administration
NADA-Kongress
US-Autohändler kritisieren Spritsparpläne
Von Ralph M. Meunzel
Die amerikanische Autohändler sind mit den geplanten Spritsparmaßnahmen der Regierung nicht einverstanden. Der neue Vorsitzende der Händlervereinigung National Automobile Dealers Association (NADA), Multifranchisehändler William P. (Bill) Underriner aus Billings in Montana, kritisierte die Absicht der Obama-Administration, den Verbrauch von Kraftstoff bis 2025 auf 54,5 Meilen per Gallone zu begrenzen (entspricht: 4,3 Liter pro 100 Kilometer). Dies sei zu hastig und mit bis zu 3.000 Dollar an zusätzlichen Kosten für die Kunden zu teuer.
Underriner forderte anlässlich des diesjährigen NADA-Kongresses in Las Vegas eine öffentliche Debatte, die sich mit den Auswirkungen dieser Regelung auf Wirtschaft und Verbraucher beschäftigt. NADA hätte Energiesparmaßnahmen bisher immer unterstützt. "Wir wollen Autos, die so sparsam wie möglich sind. Wir unterstützen aber keine Politik, die auf Wünschen oder öffentlichen Meinungsumfragen basiert", so der Vorsitzende. Automobile seinen schließlich kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für das tägliche Leben in Amerika.
Underrinner löste als NADA-Vorsitzender Stephen W. Wade ab, der die Organisation im vergangenen Jahr leitete. Als Gastsprecher engagierte der Kongress am letzten Tag den amerikanischen Expräsidenten George W. Bush, der von den Zuhörern frenetisch gefeiert wurde. Die Convention ging am vergangenen Montag zu Ende. 2013 findet das Treffen vom 9. bis zum 11. Februar in Orlando statt. AUTOHAUS wird wieder mit einer Händlergruppe dabei sein.
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(Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS)
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