Samstag, 26.05.2012
08.02.2012
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NADA-Kongress

US-Autohändler kritisieren Spritsparpläne
Von Ralph M. Meunzel

Die amerikanische Autohändler sind mit den geplanten Spritsparmaßnahmen der Regierung nicht einverstanden. Der neue Vorsitzende der Händlervereinigung National Automobile Dealers Association (NADA), Multifranchisehändler William P. (Bill) Underriner aus Billings in Montana, kritisierte die Absicht der Obama-Administration, den Verbrauch von Kraftstoff bis 2025 auf 54,5 Meilen per Gallone zu begrenzen (entspricht: 4,3 Liter pro 100 Kilometer). Dies sei zu hastig und mit bis zu 3.000 Dollar an zusätzlichen Kosten für die Kunden zu teuer.

Underriner forderte anlässlich des diesjährigen NADA-Kongresses in Las Vegas eine öffentliche Debatte, die sich mit den Auswirkungen dieser Regelung auf Wirtschaft und Verbraucher beschäftigt. NADA hätte Energiesparmaßnahmen bisher immer unterstützt. "Wir wollen Autos, die so sparsam wie möglich sind. Wir unterstützen aber keine Politik, die auf Wünschen oder öffentlichen Meinungsumfragen basiert", so der Vorsitzende. Automobile seinen schließlich kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für das tägliche Leben in Amerika.

Underrinner löste als NADA-Vorsitzender Stephen W. Wade ab, der die Organisation im vergangenen Jahr leitete. Als Gastsprecher engagierte der Kongress am letzten Tag den amerikanischen Expräsidenten George W. Bush, der von den Zuhörern frenetisch gefeiert wurde. Die Convention ging am vergangenen Montag zu Ende. 2013 findet das Treffen vom 9. bis zum 11. Februar in Orlando statt. AUTOHAUS wird wieder mit einer Händlergruppe dabei sein.

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

08. Februar 2012 13:36
K. Wempe meint:
Mit den immer noch favorisierten Pick Ups wird das Ziel nicht zu erreichen sein. Klar, dass Hersteller- und Händlerverbände dagegen sind. Hier geht es sicherlich auch darum, dass man mit aufwändig konstruierten Vehicles eben weniger Geld verdient.

Und wenn man dann noch den ehemaligen Präsidenten als Ehrengast dabei hat, dann weiss doch jeder wie hoch politisch das Thema ist. Da wird Obama sich warm anziehen müssen.

Dass die Energieverschwender Nr. 2 dieser Welt noch nichts begriffen haben sieht man an den Zulassungen. Nach der Krise ist vor der Krise. Die Amis sollte es wie die Europäer machen: Eine neue Verbrauchsnorm schaffen und alles ist im Lot.

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