Samstag, 26.05.2012
07.01.2009
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Düstere Prognose

US-Automarkt vor neuem Horrorjahr

Nach einem Horrorjahr 2008 drohen dem US-Automarkt noch schlimmere Aussichten für 2009. Der gesamte US-Autoabsatz stürzte nach neuesten Zahlen 2008 auf den tiefsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Die heftigsten Einbußen mussten die drei US-Hersteller hinnehmen. General Motors (GM) verkaufte so wenig Autos wie zuletzt vor 50 Jahren. Aber auch bei den deutschen Autobauern und dem weltweiten Branchenführer Toyota beschleunigte sich die Talfahrt zum Jahresende zum Teil rasant. Insgesamt kauften die Amerikaner 2008 Hochrechnungen zufolge rund 13,2 Millionen Autos nach 16,2 Millionen ein Jahr zuvor – ein Rückgang von mehr als 18 Prozent. Im Dezember stürzte der Absatz aller Marken zusammen sogar doppelt so schnell ab: minus 36 Prozent. Wegen der Rezession bekommen immer weniger US-Bürger Kredite oder sie schieben ihre Autokäufe wegen Zukunftssorgen vorerst auf. Experten rechnen angesichts dieser Alarmzeichen für das laufende Jahr mit erneut sinkenden Verkaufszahlen und sehen keine rasche Besserung. Ein Ford-Topmanager prophezeite der Branche am Montag, das erste Quartal 2009 werde in jedem Fall "schlecht – ganz gleich, aus welchem Blickwinkel". Chrysler-Absatz halbiert sich im Dezember Beim größten US-Autobauer GM ging es 2008 um fast 23 Prozent auf knapp drei Millionen verkaufte Wagen nach unten. Im Dezember brach der Absatz trotz enormer Rabatte sogar um mehr als 31 Prozent ein. Konkurrent Ford gab im Gesamtjahr um fast 21 Prozent auf knapp zwei Millionen Autos nach, im Dezember waren es 32 Prozent weniger. Am härtesten traf es Chrysler mit minus 30 Prozent in 2008 und minus 53 Prozent im Dezember. Der gemeinsame Marktanteil der drei heimischen Hersteller dürfte nun erstmals unter 50 Prozent gefallen sein.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Alle deutschen Automarken 2008 in den roten Zahlen

 
 
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