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Flagge auf Halbmast für den US-Markt: Die Absätze brechen ein.
Finanzkrise
US-Autoverkäufe brechen massiv ein
Die Autobauer haben im September auf dem wichtigen US-Markt einen kräftigen Absatzeinbruch erlitten. Hintergrund ist die Zurückhaltung der Verbraucher angesichts von Finanzkrise und hohen Spritpreisen. Auch die deutschen Konzerne konnten sich diesem Trend nicht entziehen. So musste die BMW-Gruppe einen Absatzrückgang um rund 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Bei Daimler ging der Absatz bei der Kernmarke Mercedes-Benz um 16,4 Prozent zurück. Noch härter traf es Porsche, Ford und auch Toyota. Volkswagen verzeichnete einen merklichen Absatzrückgang, allerdings fiel das Minus nicht so deutlich aus wie bei anderen Konzernen. Die Verkäufe der Kernmarke VW seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent auf 17 109 zurückgegangen, teilte der Konzern am Mittwochabend mit. Durch gute Verkäufe zu Jahresbeginn ergibt sich von Januar bis September allerdings noch ein leichtes Plus von 0,2 Prozent. "Das ist die schwierigste Wirtschaftslage, die wir seit langer Zeit gesehen haben", sagte der für das operative Geschäft zuständige US-Manager Mark Barnes. Die VW-Tochter Audi konnte sich etwas besser halten. Insgesamt lieferte Audi of America in dem Monat 7.584 Fahrzeuge aus, 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Härter traf es in den USA den BMW-Konzern. Insgesamt seien 18.506 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini verkauft worden, 25,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Insgesamt lag der US-Absatz damit in diesem Jahr bei 236.327 Fahrzeugen, dies ist ein Minus von 4,8 Prozent. Deutsche Hersteller folgen Negativ-Trend Auch der Konkurrent Daimler konnte jenseits des Atlantiks nicht glänzen. Insgesamt habe die Marke in dem Monat in den USA 18.779 Fahrzeuge verkauft, teilte Daimler mit. Das sind 16,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Insgesamt lag der US-Absatz damit in diesem Jahr bei 177.298 Fahrzeugen. Dies ist ein Rückgang von 1,6 Prozent.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Porsche, Toyota und Ford mit drastischen Rückgängen
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