Samstag, 26.05.2012
23.02.2010
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Pannenserie

US-Börsenaufsicht schaltet sich bei Toyota ein

Der Druck auf Toyota wegen der Pannenserie steigt. Kurz vor einer Anhörung vor dem US-Kongress tauchten brisante Interna und neue Vorwürfe gegen den japanischen Autohersteller auf. Nachdem das Verhalten von Toyota bereits von der US-Behörde für Verkehrssicherheit und gleich drei Ausschüssen unter die Lupe genommen wird, haben sich jetzt auch die gefürchtete Börsenaufsicht SEC und ein New Yorker Gericht eingeschaltet. Beide Stellen verlangen Einsicht in Dokumente über die jüngsten Rückrufe. Die SEC interessiert sich besonders dafür, wie Toyota die Öffentlichkeit über die technischen Probleme informiert hat. Wie mächtig die Behörde ist, hatte Siemens vor mehr als einem Jahr zu spüren bekommen, als der Mischkonzern wegen seiner Korruptionsaffäre umgerechnet rund 600 Millionen Euro an die USA überweisen musste. Noch heute steht Siemens unter Beobachtung der Börsenaufsicht. Das Einschreiten der Anklagekammer an einem New Yorker Gericht könnte zudem in einem Strafverfahren münden. Die Geschworenen entscheiden darüber, ob Anklage gegen den Hersteller beziehungsweise einzelne Verantwortliche erhoben wird. Durch das ungewollte Beschleunigen von Toyota-Wagen sollen alleine in den USA 34 Menschen ihr Leben verloren haben. Toyoda: "Zurück zu den Wurzeln" "Alle Toyota-Autos tragen meinen Namen", schrieb Konzernchef Akio Toyoda am Dienstag in einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal". Wenn sie beschädigt würden, treffe es auch ihn als Enkel des Firmengründers. Er räumte ein, dass Toyota zu zögerlich auf die Probleme reagiert habe. "Deshalb führe ich das Unternehmen zurück zu seinen Wurzeln", sagte er und versprach, Qualität wieder vor Quantität zu stellen. Einige Experten hatten den raschen Aufstieg zum weltgrößten Autobauer als Grund für die Pannenserie ausgemacht.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Anhörungen vor den Kongressausschüssen

 
 
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