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US-Importeur reicht Klage gegen DaimlerChrysler ein
Kirk Kerkorian lässt grüßen: DaimlerChrysler muss sich nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Donnerstagsausgabe) in den USA auf einen neuen Rechtsstreit einstellen. Demnach fordere der US-Autoimporteur ZAP von dem Konzern und dessen Kleinwagenmarke Smart Schadenersatz von bis zu einer halben Mrd. US-Dollar. Eine entsprechende Klage sei bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht worden, heißt es auf der Internetseite des Händlers. ZAP wirft DaimlerChrysler und Smart u.a. Rufschädigung und Diebstahl geistigen Eigentums in Form von Marketing- und Geschäftsplänen sowie Know-how vor. Eine Daimler-Sprecherin wies die Vorwürfe gegenüber der Zeitung zurück: "Wir haben keine Geschäftsbeziehung mit ZAP und wollen auch keine aufnehmen." Der deutsch-amerikanische Konzern hatte im Sommer einen Auftrag von ZAP im Wert von einer Mrd. US-Dollar für den Smart Fortwo abgelehnt, weil der Wagen keine Zulassung in den USA hat, und der Hersteller nicht an freie Importeure liefert. ZAP rüstet Autos um und vertreibt u.a. elektrisch betriebene Fahrräder, Quad-Bikes sowie Mini-Cars. Das kalifornische Unternehmen behauptet, eine Genehmigung der US-Behörden zum Verkauf des Smart Zweisitzers in 45 Bundesstaaten zu besitzen. (rp)
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