Samstag, 26.05.2012
04.09.2006
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US-Markt: Deutsche Autobauer zeigen Stärken und Schwächen

Die deutschen Autokonzerne haben auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt im August eine gemischte Bilanz erzielt. Während BMW und Porsche rückläufige Absatzzahlen hinnehmen mussten, konnten Mercedes und Volkswagen zulegen, wie die Unternehmen am Freitag mitteilten. Von Audi lagen zunächst keine Zahlen vor. Mercedes-Benz USA steigerte die Auslieferungen im Vergleich zum August 2005 um 6,9 Prozent auf 20.602 Fahrzeuge. Die amerikanische Chrysler Group (Chrysler, Jeep, Dodge) setzte allerdings mit 179.165 Stück 4,2 Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. BMW musste einen Rückgang um elf Prozent auf 25.673 Fahrzeuge hinnehmen. Die Marke BMW sackte um zwölf Prozent auf 22.421 Stück ab, der Mini um elf Prozent auf 3.252 Fahrzeuge. Den stärksten Einbruch verzeichnete BMW mit den Geländewagen, deren Absatz um 35 Prozent auf 5.368 Stück zurückging. Die Münchner begründeten dies mit der nahenden Einführung des neuen X5. In den acht Monaten seit Jahresbeginn legte der Absatz beider Konzernmarken insgesamt um drei Prozent auf 206.530 Wagen zu. VW legte im August um 1,5 Prozent auf 23.420 Fahrzeuge zu. Als Erfolg wertete der Autobauer vor allem die Verkaufszahlen des erst Anfang Sommer in den Markt eingeführten neuen Golf, von dem VW 1.983 Stück absetzte. Bei den beiden wichtigsten VW-Modellen in den USA, Jetta und Passat, gab es im August allerdings Rückschläge. Vom Jetta wurden insgesamt 9.870 Fahrzeuge verkauft (minus vier Prozent). Beim Passat ging es um 12,7 Prozent auf 5.205 Fahrzeuge bergab. Insgesamt legte VW in den ersten acht Monaten um 14,7 Prozent auf 162.092 Fahrzeuge zu. Porsche verkaufte im August in Nordamerika 2.554 Wagen, zwölf Prozent weniger. Zulegen konnten die Boxster-Modelle von 661 auf 827 Stück; darunter 548 Cayman S. Beim Cayenne sanken die Auslieferungen von 1.154 auf 735 Fahrzeuge. In den ersten acht Monaten gab es insgesamt einen Zuwachs von elf Prozent auf 25.599 Einheiten. Aufwärtstrend für GM Der US-Autobauer Ford hat im August in den Vereinigten Staaten vor allem wegen des Rückgangs bei Geländewagen (SUV) und Pick-Ups mit 255.112 Fahrzeugen 11,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor abgesetzt. Der weltgrößte Autobauer General Motors (GM) brachte auf seinem Heimatmarkt im August acht Prozent mehr Fahrzeuge an den Kunden als ein Jahr zuvor. Der Absatz stieg auf 368.776 Stück. GM verdanke diesen Zuwachs der Markteinführung verschiedener neuer Modelle. Die Marken Chevrolet, GMC, Cadillac, Saab und Buick hätten alle zu dem Absatzplus im August beigetragen, hieß es. Der schärfste Rivale der Amerikaner, der japanische Autokonzern Toyota, verkaufte im August in den USA 17 Prozent mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Insgesamt lieferte Toyota 240.178 Fahrzeuge aus, das bisher höchste August-Ergebnis, wie die Gesellschaft mitteilte. In den ersten acht Monaten setzte Toyota 1,71 Mio. Fahrzeuge ab (plus elf Prozent). (dpa/pg)

 
 
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