US-Markt: Deutsche Hersteller im August auf der Sonnenseite

05.09.2007 12:50 Uhr
BMW steigerte seinen US-Absatz im August um knapp ein Fünftel.

BMW prescht voraus / VW-Absatz fällt um 7,5 Prozent / Erneuter Rückschlag für Toyota

Die deutschen Autobauer haben in den USA im August mehrheitlich gut abgeschnitten. Lediglich Volkswagen of America verkaufte deutlich weniger Fahrzeuge als noch vor Jahresfrist. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Zahlen der Konzerne hervor. Die großen US-Autobauer verbuchten bis auf General Motors (GM) ebenfalls Absatzverluste. Der Verkauf von Toyota-Fahrzeugen in den USA war erneut rückläufig. Dennoch dürften die Japaner GM in diesem Jahr als weltgrößten Autobauer ablösen. Unter den deutschen Produzenten stach der BMW-Konzern mit einem Absatzplus von 19,3 Prozent auf 30.639 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat hervor. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz um 8,1 Prozent auf 223.341 Autos. Die Marke BMW erhöhte den Verkauf im vergangenen Monat um 18,5 Prozent auf 26.562 Einheiten. Vom Mini wurden mit 4.077 Einheiten rund ein Viertel mehr an Kunden gebracht. Porsche erzielte in Nordamerika einen Absatzanstieg um sieben Prozent auf 2.736 Fahrzeuge. Der Absatz des Cayennes kletterte um 24 Prozent auf 910 Wagen. Der Verkauf von Autos der Boxter-Baureihe legte um 14 Prozent auf 946 Einheiten zu. Die Zahl der verkauften 911 sank indes um elf Prozent auf 880 Einheiten. In den ersten acht Monaten dieses Jahres beläuft sich das Absatzplus auf fünf Prozent. Mercedes-Benz legte um 1,8 Prozent auf 20.980 Fahrzeuge zu. Das sei die höchste jemals in diesem Monat erzielte Verkaufszahl, erklärte DaimlerChrysler. Seit Jahresanfang stieg der Absatz leicht von 157.128 im Vorjahreszeitraum auf 157.806 Einheiten. Volkswagen trübte das ansonsten positive Gesamtbild der deutschen Autobauer mit einem Rückgang von 7,5 Prozent auf 21.655 Fahrzeuge. Zwischen Januar und August dieses Jahres gingen die Verkäufe damit um 3,6 Prozent zurück. Die Tochter Audi konnte hingegen ihren Absatz um 7,1 Prozent auf 7.620 Einheiten steigern. Seit Anfang 2007 kletterte der Verkauf um 10,8 Prozent auf 60.458 Autos. Seite 2: Ford lässt Federn

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.