Samstag, 26.05.2012
04.09.2008
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August-Absatz

US-Markt weiter auf der Standspur

Die meisten Autohersteller haben im August im weltgrößten Automarkt USA erneut zum Teil massive Absatzeinbrüche erlitten. Am schlimmsten traf es den heimischen Produzenten Chrysler, der gut ein Drittel weniger Fahrzeuge als vor einem Jahr verkaufte. Sogar der Musterknabe unter den Autobauern, Toyota, brachte weniger Autos an die Kunden. Ausnahmen waren BMW und der wieder erstarkte Volkswagen-Konzern, die mit dem Mini bzw. dem Jetta vom Trend zu kleineren Autos profitieren konnten. Der gesamte Markt schrumpfte dem Branchendienst Autodata zufolge um 15,5 Prozent auf 1,25 Millionen Fahrzeuge. Zugleich war aber eine Verbesserung im Vergleich zum Juli erkennbar: Den hochgerechneten Jahresabsatz setzte Autodata bei 13,7 Millionen Fahrzeugen an nach 12,55 Millionen im Vormonat. Zugleich äußerten Manager von GM und Ford in Telefonkonferenzen die vorsichtige Hoffnung auf eine Besserung der Lage angesichts des Rückgangs der Spritpreise und einer zuletzt wieder besseren Verbraucherstimmung. Sie räumten aber auch ein, dass es bis dahin noch Monate dauern könne. Bei General Motors (GM), dem größten amerikanischen Hersteller, fiel der Absatz aller Konzernmarken um 20,4 Prozent auf 308.817 Fahrzeuge. GM hatte bereits auf die stark schrumpfende Nachfrage reagiert und im August die Produktion stark zurückgefahren – um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Ford brach der US-Absatz sogar um mehr als ein Viertel (26,6 Prozent) auf 155.690 Fahrzeuge ein. Für das zweite Halbjahr rechnet der Konzern im Heimatmarkt mit einer Verschlechterung und will deswegen die Produktion stärker drosseln als bislang angekündigt. Zwischen Juni und Ende Dezember sollen nur noch 890.000 Fahrzeuge gebaut werden, 50.000 weniger als bisher geplant. Ford hatte in diesem Jahr bereits mehrmals das Produktionsziel gekappt und Mitte Mai angekündigt, dass die Krise in den USA länger anhalten werde als gedacht und daher auch im kommenden Jahr nicht mit schwarzen Zahlen zu rechnen sei. Chrysler, der dritte im Bunde der großen drei US-Konzerne, verkaufte 110.235 Fahrzeuge nach 168.203 ein Jahr zuvor. Mercedes-Absatz schrumpft Die meisten ausländischen Autohersteller verzeichneten ebenfalls Rückgänge. Daimler verkaufte von der Hausmarke Mercedes-Benz 18.507 Fahrzeuge nach 20.980 Autos vor einem Jahr. Der Kleinwagen Smart, der erst seit Januar in den USA angeboten wird, wurde im August 2.420 Mal verkauft.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Porsche und Toyota im Rückwärtsgang – Jetta beflügelt VW-Verkäufe

 
 
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