7-Tage-Rückblick
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Elmar Fuchs (l.) und Ferdinand Moers freuen sich über die Zusammenarbeit im BVSK/AUTOonline-Arbeitskreis "VALUEpilot".
Kfz-Sachverständige
VALUEPILOT kann mehr als "nur" eine WBW-Ermittlung
Die Ermittlung des Wiederbeschaffungswertes wird auch in Zukunft in Anbetracht des immer unübersichtlicher werdenden Gebrauchtwagenmarktes, der zudem erheblichen Schwankungen unterliegt, zu den schwierigsten Aufgaben des Kfz-Sachverständigen zählen. Sondermodelle, nicht kalkulierbare Preisnachlässe, regionale Marktunterschiede sowie verstärkte Anforderungen von Auftraggebern und Gerichten an die Transparenz der Wertermittlungen verpflichten den Kfz-Sachverständigen, erheblichen Aufwand zu betreiben, um die tatsächlichen Marktgegebenheiten zu erfassen. Davon sind RA Elmar Fuchs, Geschäftsführer des Bundesverbandes der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen des Kfz-Handwerks, kurz BVSK, und Ferdinand Moers, Geschäftsführer der AUTOonline Informationssysteme GmbH, überzeugt.
Schwierige Marktgegebenheiten als echte Herausforderungen
Alle Versuche, Wiederbeschaffungswerte durch rechnerische Ermittlungen sachgerecht zu erfassen, würden an den tatsächlichen Marktgegebenheiten scheitern. Der SV genüge "seiner Verpflichtung, eine transparente Wertermittlung durchzuführen, nicht dadurch, dass lediglich auf Markterhebungen der großen Marktbeobachter DAT und Schwacke zurückgegriffen wird". Der Gebrauchtwagenmarkt insgesamt habe in den letzten zehn Jahren durch die zunehmende Nutzung des Mediums Internet geradezu eine revolutionäre Entwicklung genommen.
"Die Einführung des Produktes VALUEpilot durch die Firma AUTOonline als Hilfsmittel bei der Wertfindung wurde durch den BVSK zunächst sehr kritisch gesehen", so Fuchs. Kritikpunkte, die durch den BVSK vorgetragen wurden, seien allerdings in weiten Teilen zwischenzeitlich durch die Entwickler der Firma AUTOonline aufgegriffen und im Rahmen der Produktweiterentwicklung berücksichtigt worden. Die Transparenz bei der Wertermittlung "konnte deutlich gesteigert werden z.B. durch die Anzeige der Fahrzeuge auch außerhalb des ermittelten WBW-Korridors sowie die Angabe der Emissionsklassen und durch die Anpassung der Suchtoleranzen", stellte der BVSK-Geschäftsführer gegenüber AUTOHAUS-Schaden§manager fest.
"Schnelle und marktgerechte Ermittlung von Fahrzeugwerten"
Der BVSK werde deshalb an der Weiterentwicklung des VALUEpilots, "dessen Stärke vor allem in der schnellen und marktgerechten Ermittlung von Fahrzeugwerten liegt", weiter mitwirken. Fuchs weiter: "Schon heute nutzen viele Sachverständige des BVSK das Produkt – nicht jedoch, um die Wertentwicklung einem elektronischen Medium zu übertragen, sondern um die Wertermittlung, die auf dem Sachverstand des Sachverständigen beruht, in noch größerem Umfang transparent zu gestalten."
BVSK und AUTOonline haben nun eine gemeinsame Arbeitsgruppe installiert, die den VALUEpilot weiterentwickelt. So sei man in der Lage, schnell auf Schwierigkeiten zu reagieren und Anregungen aus der Praxis umzusetzen.
"Bei richtiger Anwendung ist VALUEpilot ein wertvolles Hilfsmittel bei der Wiederbeschaffungswertermittlung, zugleich aber auch geeignet, um Büroabläufe – insbesondere bei größeren Sachverständigenbüros – effizient und transparent zu machen", stellten die beiden Geschäftsführer von BVSK und AUTOonline abschließend und übereinstimmend fest. (wkp)
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