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China
VDA sieht deutsche Marken auf dem Vormarsch
Die deutschen Autobauer und Zulieferer schlagen in China ein forsches Tempo an. "In den ersten drei Monaten haben wir um 36 Prozent zugelegt, der Gesamtmarkt dagegen um 22 Prozent", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Montag auf der Automesse in Peking. Der dynamische chinesische Markt sei auch für die Zulieferer von enormer Bedeutung. Von der automobilen Ausfuhr nach China entfiel mit 2,5 Milliarden Euro fast die Hälfte auf Fahrzeugteile. Die deutschen Zulieferer beschäftigen in China mehr als 47.000 Mitarbeiter. 23 von ihnen präsentieren sich auf der Auto China auf einem Gemeinschaftsstand des VDA. Wissmann hob hervor, dass die deutsche Automobilindustrie in China seit 25 Jahren mit einer eigenen Produktion präsent sei. Mit über 140 Fertigungsbetrieben sei China heute nach den USA und Frankreich das Land mit den meisten Auslandsstandorten. "Außerdem ist China seit dem vergangenen Jahr unser wichtigster Auslandsmarkt. Wir haben dort mit 967.000 Fahrzeugen mehr Autos abgesetzt als in den USA mit 948.000", sagte Wissmann. Der VDA will China beim Aufbau eines Marktes für effiziente und schadstoffarme Antriebstechnologien unterstützen. Dazu gehört vor allem der saubere Diesel, der in dem Land bisher kaum präsent ist. (dpa)
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