Samstag, 26.05.2012
27.05.2008
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Forderungen

VDA will mehr Geld für Straßenausbau

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat von der Bundesregierung mehr Geld für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gefordert. "Obwohl das Straßennetz den größten Anteil an den investiven Ausgaben des Bundeshaushalts ausmacht, ist die absolute Höhe der Investitionen für einen bedarfsgerechten Bundesfernstraßenausbau seit Jahren unzureichend", kritisierte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Dienstag auf einem Kongress in Stuttgart vor rund 400 Managern und Experten. Im Bundesverkehrswegeplan 2000 habe sich die Bundesregierung noch das Ziel eines jährlichen Investitionsvolumens von 5,2 Milliarden Euro für das Bundesfernstraßennetz gesetzt, erklärte Wissmann. Tatsächlich seien aber bis auf das Jahr 2005 Investitionen in dieser Höhe nie erreicht worden. Bis zum Jahr 2011 sollen die Mittel sogar auf das Niveau von 4,5 Milliarden Euro zurückgeschraubt werden, sagte der VDA-Präsident. "Dabei wächst der Straßengüterverkehr derzeit so stark wie schon lange nicht mehr und soll nach einer aktuellen Prognose des Bundesverkehrsministerium bis zum Jahr 2025 noch um weitere 50 Prozent zunehmen." "Wir brauchen also dringend mehr Investitionen, um die Kapazität unseres Netzes dem Bedarf anzupassen", betonte Wissmann. Um das zu erreichen, müsste aber vor allem das volle Aufkommen der Lkw-Maut wieder in die Straße zurückfließen. Produktion von Premium-Fahrzeugen wird zunehmen Nach Einschätzung des Verbandes wird die Produktion von Premium-Fahrzeugen in Deutschland deutlich zunehmen. "Das Produktangebot wird sich weiter differenzieren und die Zahl der Modelle deutlich steigen", sagte der VDA-Präsident. Als Folge werde der Anteil der Premium-Produkte von derzeit 50 auf 58 Prozent im Jahr 2020 wachsen. Profitieren werden von dieser Entwicklung vor allem die deutschen Automobilzulieferer, da diese Fahrzeuge deutlich mehr Komponenten und anspruchsvollere Technologien enthalten.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Optimistisch hinsichtlich CO2-Vorgaben aus Brüssel

 
 
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