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Eine farbige Klimaskala soll deutsche Autokäufer künftig einfacher über den CO2-Ausstoß und den Spritverbrauch eines Neuwagens informieren.
Farbige Klimaskala
VDIK fordert einheitliches CO2-Label in Europa
Der Verband der Internationalen Kfz-Hersteller (VDIK) hat sich für ein europaweit einheitliches Label zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Neuwagen ausgesprochen. Die zu Wochenbeginn angekündigte Einführung von farbigen Effizienzklassen in Deutschland sei Händlern und Verbrauchern nicht zumutbar. "Es ist nicht logisch zu erklären, dass ein konkretes Fahrzeugmodell in einem europäischen Land unter Umständen aufgrund unterschiedlicher Kriterien deutlich anders eingestuft und gekennzeichnet wird als in den anderen Ländern", erklärte VDIK-Präsident Volker Lange am Donnerstag in Bad Homburg. Der bestehende Flickenteppich müsse beseitigt werden.
Laut Lange hat sich das seit 2004 bestehende Label zur Kennzeichnung hinsichtlich CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch etabliert. "Das Thema Klimaschutz hat dadurch in den Köpfen der Autokäufer einen festen Platz gefunden."
Das Wirtschafts- und Umweltministerium hatten sich am Montag auf wesentliche Eckpunkte für eine Novelle der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) geeinigt (wir berichteten). Die Übereinkunft sieht u.a. die künftige Einordnung von Neuwagen in eine farbige Klimaskala vor. Die Ermittlung der Energieeffizienz soll auf der Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs erfolgen. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hatte mitgeteilt, die Farbkennzeichnung auch in Gespräche auf europäischer Ebene einbringen zu wollen. (rp)
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(Foto: ddp / Sebastian Willnow)
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