VDIK: Vorstände im Amt bestätigt

08.06.2007 12:55 Uhr
VDIK-Präsident Lange fordert ein Kfz-Steuermodell nach italienischem Vorbild.

Verband korrigiert Zulassungsprognose nach unten und fordert italienisches Steuermodell

Anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung und der turnusmäßigen Vorstandswahlen des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) am Mittwoch in Berlin sind vier Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt worden. So wurden die Geschäftsführer Michael Bergmann (Mazda), Olivier Dardart (Peugeot), Karl-Heinz Engels (Hyundai) und Johan Schlyter (Scania) für weitere zwei Jahre in den Vorstand berufen. Weiter im Vorstand vertreten sind: VDIK-Präsident Volker Lange, Vizepräsident Jens Becker, Subaru, Reinhard Zirpel, Renault, und Markus Schrick, Toyota. Sie stehen erst 2008 zur Wahl. Zudem korrigierte der Verband seine Zulassungsprognose für 2007 auf 3,25 Mio. Einheiten. Im vergangenen Dezember war der VDIK noch von 3,4 Mio. Neuzulassungen ausgegangen. "Der starke Rückgang der Privatkäufe um mehr als 130.000 Einheiten muss allen Automobilherstellern Sorge bereiten. Die Verunsicherung der Verbraucher durch die hysterisch geführte Klimaschutzdiskussion und durch immer weiter steigende Kraftfahrzeug-Betriebskosten muss abgebaut werden", forderte VDIK-Präsident Volker Lange. Lange schlug die Einführung einer Steuerbefreiung für emissionsarme Fahrzeuge nach italienischem Vorbild vor. Dort werde für Neufahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von unter 140 g/km die Kfz-Steuer erlassen. Zudem zahle der Staat eine Verschrottungsprämie von bis zu 800 Euro für Altfahrzeuge der Stufe Euro1 und älter. (ng)

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