13.02.2009
VDIK-Präsident Volker Lange
AMI Leipzig
VDIK weist Dudenhöffer-Vorschlag zurück
Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat den Vorschlag des Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer, die Leipziger Automobilmesse AMI für dieses Jahr abzusagen und nach einem neuen Messe-Konzept zu suchen, klar zurückgewiesen. VDIK-Chef Volker Lange nannte die Äußerungen Dudenhöffers "sachfremd". Dieser erweise der aufkeimenden automobilen Konjunktur einen Bärendienst. Dudenhöffer hatte der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag) gesagt, eine Absage wäre besser als eine dürftige Veranstaltung.
Der VDIK erwartet von der AMI trotz des Ausstiegs mehrerer namhafter Hersteller einen konjunkturellen Schub. Die Käufer- und Kundenmesse biete nach den Beschlüssen zur Umweltsteuer und zur Kfz-Steuerreform Anreize für potenzielle Käufer, teilte der Verband am Freitag mit. Nach den Absagen von BMW, Mitsubishi, Nissan, Volvo, Saab, Chrysler und Dodge werden auf der Messe nach dem aktuellen Stand 40 Marken mit 60 Premieren vertreten sein (wir berichteten). Der VDIK ist Mitveranstalter der AMI.
Die Leipziger Messe erwartet zur AMI etwa 450 Aussteller. Die parallele Messe für Service und Zubehör Amitec sei stabil, sagte Messe-Chef Wolfgang Marzin. Die Absagen bei der AMI seien bedauerlich, müssten aber vor dem Hintergrund der Krise respektiert werden. Die AMI mit ihrem Konzept könne gerade in der jetzigen Situation dazu beitragen, den Konsum anzukurbeln. Die als Erlebnismesse angelegte AMI bietet neben den neusten Modellen und Informationen etwa über Umweltverträglichkeit und alternative Antriebe ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Probefahrten und Spritspartrainings. (dpa/tk)
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(Foto: AH / Doris Plate)
16. Februar 2009 20:20
Herbert meint:
Herr Prof. Dr. Dudenhöfer sollte seinen Lehrstuhl vielleicht aufgeben und zurück in die Praxis gehen. Dort würde er allerdings gnadenlos untergehen, denn im realen Leben bekommt man kein Geld für den Sch..... den er von sich gibt. Hinzu kommt, dass man sich in der Praxis behaupten muss und von negativen Kommentaren alleine nicht überleben kann. Es ist unglaublich, wie er den Autohandel stetig untergräbt und alles unternimmt, damit die Händler ihre Spanne vollends verlieren. Denn letztendlich hat auch der Käufer nur kurzfristig einen Profit, wenn die Händler reihenweise Insolvenz anmelden. Wer soll sein Auto nach den Herstellervorgaben warten, denn Ausgaben für Schulungen und Qualitätsarbeit müssen auch verdient werden. Meines Erachtens täte die gesamte Presse gut daran Herrn Prof. Dr. Dudenhöfer nicht weiter zu beachten.
16. Februar 2009 11:06
TK meint:
Guten morgen, so es ist wieder ein schöner Montag. Es schneit draußen.Und im Autohaus ist was los. Was wollen wir mehr ? Wenn da nicht nur das Problem wäre das fast nur Fahrzeuge bis 13 max. 15.000,-€ verkauft werden. Da dieses die Zielgruppe der Abwrackprämie ist. Ob Dudenhöffer oder wer auch sonst. Ist doch egal was diese Herren sagen der Voschlagen. Wenn es stimmt sind diese Herren super Mario und wenn Sie falsch liegen. Tja dann ist es auch egal.
Aber wer zahlt die Zeche, die durch viele unsinnige Ideen endstanden sind ? Der Händler.
Es ist an der Zeit das man auch mal ein Resuemee zieht !!! Und dann weiter macht. Hier werden immer nur Parolen ausgegeben und sonst nichts. Und so geht es nicht weiter.
16. Februar 2009 09:31
KB meint:
Auch wenn auch ich selten die Meinung von Herrn Dudenhöffer teile, hier liegt er nicht so falsch. Was hat denn bitte eine solche Messe für einen Sinn? Was glaubt man, interessiert den Besucher in diesem Jahr? Technische Innovationen? Neue, teure Modelle? Michael Schumacher auf dem Fiat-Messestand? Wohl kaum. Deshalb wäre es nur konsequent und ein Signal, den Tanz um´s goldene Kalb ausfallen zu lassen und das Geld lieber in sinnvolle Subventionsmaßnahmen zu investieren, die den Verkauf weiter ankurbeln. Da in diesem Jahr auch die IAA stattfindet, werde ich mir einen Besuch in Leipzig jedenfalls sparen - und da bin ich sicher nicht der Einzige....
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