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Reaktionen auf Evaluierungsbericht
Verbände geschlossen für Erhalt der Kfz-GVO
Auch nach Veröffentlichung des Evaluierungsberichts der EU-Kommission zur derzeit geltenden Kfz-GVO wollen die Branchenverbände sich dafür einsetzen, dass es nach 2010 weiter eine spezifische Freistellungsregelung für das Kfz-Gewerbe gibt. Der am Mittwoch erschienene Bericht der Wettbewerbsbehörde zur GVO-Wirkungsweise lässt befürchten, dass eine branchenspezifische Regelung nach 2010 von ihr nicht mehr gewünscht ist. Der europäische Kfz-Gewerbeverband Cecra, der europäische Werkstattausrüsterverband EGEA, der internationale Verband der Karosseriereparateure AIRC, der internationale Autofahrerverband FIA sowie der internationale Ersatzteil Großhändlerverband FIGIEFA sprachen sich deswegen am Donnerstag gemeinsam für eine Verlängerung der Kfz-GVO über das Jahr 2010 hinaus aus: "Es wäre sowohl für alle Aftermarket-Teilnehmer als auch für die Verbraucher schädlich, wenn die Regeln, die für die rechtliche Sicherheit in der Automobilbranche gesorgt haben, abgeschafft würden", erklärten Verbandsvertreter in Brüssel. Auch das Deutsche Kfz-Gewerbe sieht noch Chancen für eine Verlängerung der GVO. ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann zeigte sich zwar enttäuscht darüber, dass der Bericht nur geringfügige Änderungen gegenüber dem im April bekannt gewordenen Vorentwurf enthalte. "Wir sehen es aber als positiv an, dass am Ende des Berichts ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Ich meine, dass noch etwas geändert werden kann, wenn wir gute Argumente vorbringen. Und das werden wir tun." Für AUTOHAUS wird Rechtsanwalt Uwe Brossette den Evaluierungsbericht bewerten. Lesen Sie dazu ein Interview in AH 11, das am 9. Juni erscheint. Auf AUTOHAUS Online wird anschließend seine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht. (dp)
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