Die Verhandlungen zwischen dem Autobauer Opel und der Bundesregierung sind einem Medienbericht zufolge ins Stocken geraten. Opel sei in den Gesprächen mit der Regierung nicht in der Lage gewesen, seine Forderung nach Staatshilfen mit konkreten Unterlagen zu belegen, berichtete die Zeitung "Die Welt" (Donnerstag) unter Berufung auf Regierungskreise. Opel solle zunächst erst einmal seine Hausaufgaben machen. Der Zeitplan gerate dadurch in Gefahr. Opel wies die Darstellung zurück: "Wir machen unsere Hausaufgaben. Wir sind im Plan", sagte ein Sprecher auf Anfrage. Es habe bereits zwei Gespräche gegeben, mindestens ein weiteres Treffen sei geplant. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte lediglich: "Wir sind in Gesprächen mit Opel." Aus Verhandlungskreisen hieß es, es handele sich um ein ganz normales Verfahren bei Bürgschaften. Die Tochter des angeschlagenen US-Autokonzerns General Motors (GM) hatte die Bundesregierung um Hilfe gebeten. Im Gespräch ist eine staatliche Milliardenbürgschaft. Die Regierung hatte angekündigt, sie wolle bis Weihnachten entscheiden.
Medienbericht: Verhandlungen von Bund mit Opel stocken
Laut einem Medienbericht stocken die Verhandlungen zwischen Bund und dem angeschlagenen Autobauer. Opel habe seine Forderungen nach staatlicher Hilfe nicht ausreichend belegen können, heißt es.