Samstag, 26.05.2012
02.11.2011
Share |
AUTOHAUS SteuerLuchs

Verschrotten von Ersatzteilen

In vielen Betrieben wird in den nächsten Wochen wieder die jährliche Ersatzteilinventur durchgeführt. Da sollte im Vorfeld einmal über das Thema Verschrottung nachgedacht werden. Im Laufe der Zeit sammeln sich viele Teile an, die ungängig ohne Hoffnung auf baldigen Verkauf im Lager liegen. Mit Gängigkeitslisten lässt sich leicht erkennen, welche Teile schon recht lang unbewegt auf Lager liegen, teilweise bereits mehr als drei Jahre. Bei diesen Teilen macht eine Verschrottung auf alle Fälle Sinn.

 Die Vorteile der Verschrottung liegen auf der Hand. Der Lagerbestand wird wieder übersichtlicher und klarer, da er nur noch recht gängige Teile enthält. knappe Lagerflächen werden für gängige Teile frei. Bei der Inventur selbst sind weniger Teile zu zählen, die Fehlerquote sinkt.

Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten muss der Ersatzteilbestand bewertet werden, ein Marktpreis muss ermittelt werden. Hilfsweise erfolgt dies oft anhand der Gängigkeitsklassen. Teile in den hohen Gängigkeitsklassen werden, da fast nicht zu verkaufen, mit hohen wertmindernden Abschlägen auf die ursprünglichen Anschaffungskosten belegt. Probleme bereitet bei späteren Betriebsprüfungen dann regelmäßig die Höhe der Abschläge je Gängigkeitsklasse. Durch die Verschrottung dieser alten, ungängigen Teile lässt sich gegenüber dem Betriebsprüfer der Nachweis führen, dass diese Teile wertlos waren und der Abschlag zutreffend vorgenommen wurde.

Tipp: Spätestens alle drei Jahre, besonders im Vorfeld von Betriebsprüfungen, sollte der Lagerbestand geprüft und eine Verschrottungsaktion durchgeführt werden.

Brauchen auch Sie einen Steuer-Tipp? Dann schicken Sie Barbara Lux-Krönig von der Kanzlei Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner einfach eine E-Mail: lux@raw-partner.de

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

04. November 2011 09:02
Karl-Heinz Betker meint:
Ja, um Steuern zu sparen sicher eine Möglichkeit.
Auch eBay bietet eine Möglichkeit, das ein oder andere Teil an den Mann zu bringen. Wesentlich professioneller kann man aber seinen Überbestand über die Handelsplattform für Originalersatzteile von PareX vermarkten. Hier wird aus totem Kapital zusätzliche Liquidität geschaffen sowie zusätzlicher Platz für aktuelles Material.
Nähere Infos hierzu gerne über: betker@parexparts.com


03. November 2011 09:29
hans meint:
Toll um Steuern zu sparen intakte Ersatzteile vernichten!
Das ist besonders nachhaltig.
Steuerlich mag Frau Lux König recht haben aber schämen sollten sich all jene die solchen groben Unfung mit wertvollen Resursen betreiben.
Pfui Deilbel.


03. November 2011 07:58
Stefan J. Gaul meint:
... Alternativ kann Mann die Teile auch bei eBay einstellen, da bringen sie auch noch Geld. Teile für Fahrzeuge aus Segment 2 und 3 haben da eine gute Nachfrage.

3 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 3)
1

"HB ohne Filter" vom 25. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute u.a.: Diskussion zur "Meister-HU", Elektroauto, Rabattschleusen und Rolf Leuchtenberger MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

AUTOHAUS/asp-Servicekongress: Die Zukunft der Dialogannahme

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Dialogannahme gewinnbringend organisieren! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr