Freitag, 03.02.2012
13.11.2009
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5. AUTOHAUS-Schadenforum

Vision einer starken Werkstattkette

Als "kritischen Beobachter des Marktes und dessen Entwicklungen" führte AUTOHAUS-Schadenmedienchef Walter K. Pfauntsch den oberbayerischen "Vorzeigeunternehmer Christian Hoog", ein. Der nach den Worten von Pfauntsch "hoch engagierte" Inhaber und Geschäftsführer der Auto Christian GmbH sei ein "kreativer Querdenker, der mit völlig neuen Ansätzen der ganzen Reparatur-Werkstattbranche zu Innovationen und einem neuen Aufbruch verhelfen" könne. Wie nachhaltig Hoog zusammen mit seinem Bruder und dem heute 72-jährigen Vater und Seniorchef den eigenen Betrieb in Sachen Reparaturqualität und Kundenorientierung im Griff habe, wisse er nicht nur von etlichen Privat-, sondern insbesondere auch von Großkunden, so Pfauntsch. Namentlich nannte er in diesem Zusammenhang den Schadenmanagement-Verantwortlichen von Athlon Car Lease, Reinhard Heesen, der die Auto Christian GmbH bereits mehrfach als besten Partnerbetrieb bundesweit ausgezeichnet habe. Bereits im Vorfeld kündigte Pfauntsch außerdem an, dass im Vortragsthema von Christian Hoog "eine Menge Zünd- und Diskussionsstoff" stecke.

Um die einzelnen Betriebe zu entlasten, forderte Hoog erstmals nachhaltig in der K&L-Branche eine starke Einzelkämpferkette ­– analog dem McDonald’s-Konzept. Eine auskömmliche Rendite müsse allerdings garantiert sein. Nicht der Stundenverrechnungssatz, sondern die Schadenstückkosten sollten nach Ansicht des oberbayerischen K&L Praktikers deutlicher in den Mittelpunkt gerückt werden. Hoog plädierte zudem für eine Kalkulations-Software zur Feinjustierung, um zu erkennen, was wirklich pro Auftrag verdient werde.

Erfahren im Schadenmanagement

Um seine Überlegungen besser nachvollziehen zu können, schilderte Hoog zunächst die Ausgangssituation seines Betriebs: 1992 hatte er die Auto Christian GmbH als 6-Mann-Unfallreparaturbetrieb in Oberpframmern (im Südosten von München) gegründet. Das Unternehmen mit heute insgesamt 41 Mitarbeitern hat sich dabei von Anfang an ausschließlich auf die Schadeninstandsetzung spezialisiert. 2008 hat Hoog nach eigenem Bekunden insgesamt 4.145 Werkstattdurchgänge abgewickelt und rund 34.000 produktive Arbeitsstunden verkauft. "Unsere Auslastung ist sehr gut, aber unsere Rendite ist im nicht zufriedenstellenden einstelligen Prozentbereich", zeigte der Vorzeige-Unternehmer schon zum Eingang seines Referates ein Spannungsfeld auf, unter dem auch viele seiner Berufskollegen leiden.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: "HUK-Coburg tut das, was wir als Einzelkämpfer bisher nicht schaffen"

 
 

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