Vor dem Baubeginn für das erste Volkswagen-Werk in Russland hat Konzern-Chef Bernd Pischetsrieder ein neues auf den russischen Markt zugeschnittenes Modell angekündigt. Der Wagen solle im Jahr 2009 in Produktion gehen, sagte Pischetsrieder der russischen Zeitung "Wedomosti" (Freitagsausgabe). Der VW-Chef reist an diesem Samstag in die Stadt Kaluga südwestlich von Moskau, um den Grundstein für ein knapp 400 Mio. Euro teures VW-Werk zu legen. Volkswagen will nach den Worten Pischetsrieders bei der Fertigung in Russland vor allem mit einheimischen Zulieferern zusammenarbeiten. Ziel sei es, 60 bis 70 Prozent der Bauteile aus Russland zu beziehen. Nach den Plänen von Volkswagen soll Anfang 2009 das erste Auto in Kaluga vom Fließband rollen. Die Fertigungsanlage soll bis zu 115.000 Autos im Jahr produzieren. Unterdessen hat VW-Tochter Audi in Hongkong den nach eigenen Angaben größten Showroom Hongkongs eröffnet. Das auf rund 1.000 Quadratmetern umgesetzte neue Schauraumkonzept stärke das Image der Marke mit den vier Ringen, sagte Vertriebsvorstand Ralph Weyler. In diesem Jahr hat Audi in der ehemaligen britischen Kolonie 584 Fahrzeuge verkauft, in ganz China knapp 60.500. Dies entspricht einem Zuwachs von 65 Prozent. (ng/dpa)
Volkswagen-Konzern engagiert sich in Wachstumsmärkten
Neues VW-Modell für russischen Markt / Audi eröffnet neue Präsenz in Hongkong