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Osterloh: VW Amarok mit Chancen in Südostasien.
Osterloh
VW Amarok als Marktöffner in Südostasien
Der neue Pick-up VW Amarok hat nach Ansicht von Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh auch Absatzchancen auf dem südostasiatischen Markt (Asean). "Unter anderem aufgrund von schlechten Straßenverhältnissen sind Pick-ups in Ländern wie Thailand und Vietnam äußerst beliebt", sagte Osterloh der "Financial Times Deutschland". Der Amarok ist hauptsächlich für den südamerikanischen Markt entwickelt worden. Im Herbst kommt das Nutzfahrzeug nach Europa.
Ähnlich wie Indien oder China ist auch der südostasiatische Markt ein Wachstumsmarkt. Im vergangenen Jahr wurden in Thailand, Vietnam und Malaysia 1,8 Millionen Fahrzeuge verkauft. Der Marktanteil der Wolfsburger liegt derzeit jedoch bei lediglich 0,2 Prozent. Hauptwettbewerber Toyota – der traditionell im Pick-up-Geschäft sehr stark ist – hat einen Anteil von 33 Prozent.
Ein Grund für die schlechte Aufstellung von VW auf den Asean-Märkten sind die hohen Einfuhrzölle. Ein eigenes Werk ist bislang nicht vorhanden, lediglich eine Teilmontage in Indonesien. "Ab 200.000 Stück jährlich würde sich auch ein Werk in Südostasien lohnen", sagte Osterloh. "Vietnam wäre mir als Standort am liebsten." Konkrete Pläne für die Errichtung einer neuen Produktionsstätte gibt es jedoch bislang nicht.
Einen ersten Schritt, um die Asean-Märkte zu erobern, hat VW mit der Beteiligung am Kleinwagenspezialisten Suzuki getan. Der japanische Hersteller baut derzeit ein Werk in Thailand, von dem auch VW profitieren könnte. (mid/sta)
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(Foto: ddp / Michael Latz)
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