Samstag, 26.05.2012
20.07.2009
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Entscheidung

VW-Einstieg bei Porsche erst Ende Juli fix?

Bei der geplanten Übernahme des Porsche-Sportwagengeschäfts durch VW gibt es immer mehr Störmanöver – ein Scheitern des Deals gilt aber als eher unwahrscheinlich. Allerdings wird sich der Beschluss im Porsche-Aufsichtsrat voraussichtlich um eine weitere Woche verzögern. Das Thema solle auf der Sitzung des Sportwagenbauers an diesem Donnerstag noch nicht abschließend verhandelt werden, hieß es in Unternehmenskreisen. Zugleich wird die Auseinandersetzung um das Projekt immer schärfer. Nach den Ankündigungen massiver Proteste bis hin zu Streiks durch Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück gab es am Montag Streit um die steuerliche Behandlung des Geschäfts. Ein Sprecher von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) wies Darstellungen energisch zurück, wonach VW Steuerzahlungen beim Kauf von Porsche zu vermeiden suche. "Beim jetzt angestrebten Verschmelzungsprozess wird es nur eine Lösung im Einklang mit der Rechtslage geben, die zudem dem Staat nachhaltig Steuereinnahmen sichert", erklärte er am Montag in Hannover. Schließlich habe Porsche VW übernehmen wollen, und nicht umgekehrt. "Es ist unbegreiflich, warum einige, die das gesamte Vermögen der Familien Porsche und Piëch aufs Spiel gesetzt haben, jetzt auch noch deren Rettung torpedieren." Die "Süddeutsche Zeitung" hatte unter Berufung auf Porsche-Aufsichtsratskreise berichtet, bei der geplanten Übernahme des Sportwagengeschäfts durch VW fielen bis zu drei Milliarden Euro Steuern an, die das Geschäft noch zum Scheitern bringen könnten. Deshalb werde nach Wegen gesucht, die Zahlungen an den Fiskus zu vermeiden. Auch ein VW-Sprecher hatte dies zurückgewiesen: "Das ist ein durchsichtiger Versuch, eine gute unternehmerische Lösung zu torpedieren."

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: VW-Aktie auf Talfahrt – "Knoten durchschlagen"

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

20. Juli 2009 19:04
R. Schmidt-Mixner meint:
Wann hört dieses ewige Gezachere und Gezänk endlich auf!

Zuerst einmal müssten sich die Eigner der Firma Porsche klar darüber werden, wass Sie wollen und vor allem mit wem! Natürlich hat Herr Wiedeking aus heutiger Sicht auf die Finanzmärkte ein Vabanque-Spiel im Duett mit dem Finanzvorstand betrieben. Wäre die Krise aber nicht da, dann würde man Herrn Wiedeking und seine Folgschaft in den Olymp heben, weil er ein Husarenstück vollbracht hat und die Geschichte von David und Goliath in die Neuzeit gerettet hätte.

Als überzeugter Fan der Marke und des Mythos Porsche fällt es mir zunehmender schwer die Gazetten zu lesen und deren täglich aufs Neue durchgekaute Porsche-Hysterie und Piech-Machenschaft zu ertragen.

Hört endlich auf damit! Im Interesse der Marke, der Menschen hinter der Marke und im Interesse des Managements des Unternehmens, die bemüht ist Klarheit zu schaffen und Schaden abzuwenden. Dass dies möglicherweise dem "KuK Kaiser" aus dem AR der Volkswagen nicht passen mag, sei es drum! Mir ist ein stabiles, selbstständiges Unternehmen Porsche tausendmal lieber als eine Abteilung Porsche im VW Konzern.

Kleiner Denkansatz für die nächste AR-Sitzung bei Porsche:

Schon mal darüber nachgedacht eine getroffene Entscheidung zu revidieren und die 50,x % an der Volkswagen AG wieder zu verkaufen? Bringt ja auch ein paar EUR in die leere Kasse! Mir wäre es recht!

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