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US-Chef Jacoby: "Sind hier unterrepräsentiert."
Strategie
VW hält an US-Zielen fest
Volkswagen hält trotz der schweren Krise am US-Automarkt an seinen mittelfristigen Zielen in den Vereinigten Staaten fest. Sowohl bei den Planungen für ein neues US-Werk als auch bei der geplanten Produktoffensive gebe es keine Änderungen, sagte der US-Chef des Herstellers, Stefan Jacoby, am Mittwochabend (Ortszeit) in New York. "Da machen wir keine Abstriche." Beim Absatz erwartet VW im laufenden Jahr in den USA allerdings angesichts der steilen Talfahrt des Marktes einen erneuten Rückgang. 2008 hatte der Hersteller hier 223.000 Fahrzeuge der Marke VW verkauft – ein Minus von etwas mehr als drei Prozent. Eine konkrete Absatzprognose wollte Jacoby für das laufende Jahr nicht abgeben. Ihren US-Marktanteil von zuletzt zwei Prozent werde die Marke VW aber 2008 halten können. Mittelfristig sollen es gut fünf Prozent werden. "Wir sind hier unterrepräsentiert." VW wolle wie geplant im Jahr 2018 rund 800.000 Autos in den USA verkaufen. "Mein Ziel ist es, die Marke VW hier aus einer relativen Nische herauszuholen und als einen deutschen Volumenanbieter zu etablieren." Eine Voraussetzung dafür ist das derzeit im Bau befindliche VW-Werk in Chattanooga (Tennessee), wo 2011 die Produktion starten soll. "Wir machen mit unseren Investitionen dort wie geplant weiter", bekräftigte der US-Chef im Vorfeld der an diesem Freitag beginnenden New York International Autoshow. Bislang fertigt der Konzern nicht in den Vereinigten Staaten.
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(Foto: VW)
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