Samstag, 26.05.2012
21.07.2008
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Weltweiter Absatz

VW hängt weiter am Gas

Volkswagen ist trotz hoher Spritpreise und schwacher Autokonjunktur in den USA und Europa weiter auf Rekordfahrt. In den ersten sechs Monaten stieg die Zahl der weltweiten Auslieferungen im Jahresvergleich um 5,8 Prozent auf 3,27 Millionen Fahrzeuge. Das sei ein neuer Bestwert für ein erstes Halbjahr, teilte VW am Montag in Wolfsburg mit. Angetrieben wurde der Absatz vor allem durch starkes Wachstum in China, Brasilien und Osteuropa. Konzern-Vertriebschef Detlef Wittig sieht allerdings auch "zunehmend Gewitterwolken auf die weltweiten Automobilmärkte zukommen". Volkswagen habe sich aber "mit der Stärke unserer Marken und Modellpaletten" in den ersten sechs Monaten klar besser entwickelt als die Gesamtmärkte und bei den Marktanteilen weltweit zugelegt, erklärte er. Wittig erwartet, dass der Konzern den US-Hersteller Ford noch in diesem Jahr beim weltweiten Autoabsatz von Platz drei verdrängen wird. Eine neue Bestmarke erzielte der Konzern in China, wo VW im ersten Halbjahr erstmals mehr als eine halbe Million Autos auslieferte. Der Absatz stieg um 23,2 Prozent auf 531.600 Fahrzeuge. Starke Zuwächse verbuchte VW auch in Brasilien mit einem Plus von 21,8 Prozent auf 316.000 Auslieferungen sowie in Zentral- und Osteuropa (plus 18,7 Prozent auf 282.000). Die höchsten Steigerungsraten erreichte der Konzern in Indien (plus 69,2 Prozent auf 10.400 Fahrzeuge), Russland (plus 63,3 Prozent auf 59.000 Fahrzeuge) und in der Ukraine (plus 46,9 Prozent auf 25.900 Fahrzeuge). In Europa brachte VW 1,84 Millionen Fahrzeuge an die Kunden – ein Plus von 1,3 Prozent. Der Absatz in Deutschland stieg um 3,7 Prozent auf 534.000 Fahrzeuge. In Westeuropa (ohne Deutschland) verkaufte der Konzern 1,07 Millionen Autos. Das waren 3,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum Seat tanzt wieder aus der Reihe Die volumenstärkste Konzernmarke Volkswagen Pkw steigerte ihren Absatz um 5,8 Prozent auf weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge. Audi kam auf 516.000 Auslieferungen und ein Plus von 1,4 Prozent. Skoda verkaufte 367.000 Autos und legte damit um 17,9 Prozent zu. Seat bleibt das Sorgenkind des Konzerns mit 206.000 verkauften Autos und einem Rückgang von 7,5 Prozent. (dpa)

 
 
 
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