Freitag, 10.02.2012
03.11.2008
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Magazin

VW investiert Milliarden in Komponentenfertigung

Volkswagen trotzt der Absatzkrise in der Branche und will in den Ausbau seiner Komponentenwerke investieren. Der Aufsichtsrat wolle in seiner Sitzung am 14. November ein Investitionspaket in Höhe von 3,2 Milliarden Euro für die nächsten fünf Jahre beschließen, berichtete das Fachblatt "auto motor und sport" in der neuesten Ausgabe. Das Geld solle in den Neubau von Komponentenwerken in China und Nordamerika sowie die Produktion von Elektromotoren im Werk Kassel fließen. Ein Konzernsprecher wollte die Angaben nicht kommentieren. "In China planen wir in den nächsten Jahren eine 100-prozentige Tochter für die Fertigung des Doppelkupplungsgetriebes", zitiert das Magazin, Werner Neubauer, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für den Geschäftsbereich Komponenten. Zudem plane VW Elektromotoren für Hybrid- und Elektromodelle nicht von Zulieferern zu beziehen, sondern selbst zu produzieren. Ziel sei es für Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge den Antrieb komplett alleine zu fertigen, um die Technik zu beherrschen und gegebenenfalls einen Wettbewerbsvorsprung zu erarbeiten. Als Standort für die künftige Elektromotorenfertigung nannte Neubauer das VW-Werk Kassel. Opel: Abkehr vom Outsourcing Opel holt einzelne Produktions- und Dienstleistungsbereiche wie etwa Komponentenfertigung, Montage und Entwicklung in das eigene Unternehmen zurück. "Ins Haus geholt haben wir bereits die Cockpit-Montage für den Insignia in Rüsselsheim, die 180 Arbeitsplätze sichert", sagte Betriebsratschef Klaus Franz dem Magazin. Opel sei "personell schon sehr schlank aufgestellt. Deswegen starten wir sogar wieder mit einem verstärkten Insourcing". Konstruktionsaufträge, die noch bei Entwicklungsdienstleistern lägen, sollten ebenso wie Verträge mit Zulieferern dahingehend überprüft werden, welche Arbeiten davon wieder im Unternehmen selbst erledigt werden können. Opel habe damit eine Wende in der bisherigen, von einem "fast schon dogmatischen Outsourcing" gekennzeichneten Geschäftspolitik eingeleitet. (dpa)

 
 
 

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