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Das VW-Werk in Kassel soll seine Produktivität langfristig steigern.
VW Kassel will Produktivität zweistellig steigern
Das Volkswagen-Werk Kassel will seine Produktivität in den nächsten Jahren zweistellig steigern. "In diesem und dem nächsten Jahr peilen wir ein Plus von 15 und dann von jährlich zehn Prozent an", sagte Werksleiter Hans-Helmut Becker am Donnerstag in dem VW-Werk in Baunatal bei Kassel. Nach einem Wachstum von zwölf Prozent im vergangenen Jahr seien diese Zahlen realistisch. "Weil wir in einem Hochlohnland sind, bleibt uns nichts weiter übrig, als zu wachsen", sagte Becker. Das Wachstumsprogramm sei mit dem Betriebsrat abgestimmt. Kern der Effizienzsteigerung seien Ideen und Vorschläge von Beschäftigten. "Wir wissen ganz genau, dass mehr Produktivität auch sicherere Arbeitsplätze bedeutet. Die Kreativität der Mitarbeiter ist enorm", sagte der Werksleiter. Um die Produktion zu verbessern, würden ganze Arbeitsstraßen aus Pappe und Regalteilen nachgebaut, um den effizientesten Weg zu finden. "Bei den besten Einfällen sind Produktivitätssteigerungen von 45 Prozent drin." Auch deshalb hoffe er, dass das Werk nach 2,6 Mio. im vergangenen Jahr produzierten Getrieben in diesem Jahr die Marke von drei Mio. überschreite. Von den Komponentenwerken, in denen keine Endfertigung stattfindet, ist das Kasseler das weltweit größte innerhalb des Unternehmens. Mit der Produktion von Getrieben, Abgasanlagen und der Motorenaufbereitung sind etwa 10.000 Mitarbeiter beschäftigt, hinzu kommen noch einmal gut 3.000 Lehrlinge, Angestellte und Servicepersonal. (dpa)
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