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Der Tiguan ist nach Passat und Jetta das dritte Modell aus dem russischen VW-Werk in Kaluga.
Russland
VW knüpft Vertriebsnetz dichter
VW will die Zahl seiner Händler auf dem russischen Wachstumsmarkt nahezu verdoppeln. "Ziel ist es, unser Netz von derzeit 63 aktiven Händlern langfristig auf etwa 120 Betriebe auszubauen", erklärte Frank Wittemann, Leiter der Marke Volkswagen in Russland, am Freitag anlässlich der Markteinführung des Tiguan aus lokaler Produktion. Neben einer guten Abdeckung in Metropolen wie Moskau oder St. Petersburg würden auch Standorte in den Regionen geprüft. "Dieses Jahr werden wir unser Vertriebsnetz noch um insgesamt 17 Händler erweitern", sagte Wittemann. Eine wichtige Rolle in der Vertriebsoffensive der Wolfsburger spielt nach Angaben des Managers auch das kürzlich eröffnete Händlerschulungszentrum in Moskau. Die so genannte "Group Academy" schult die Mitarbeiter aller in Russland aktiven Konzernmarken. Auf über 3.000 Quadratmetern werden 24 verschiedene Trainingsklassen von 21 Trainern unterrichtet. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Technik und Kfz-Reparatur, neue Modelle, Kommunikation und Management. Der Tiguan ist nach Passat und Jetta das dritte Modell aus dem russischen VW-Werk in Kaluga. Seit Jahresbeginn hat Volkswagen nach eigenen Angaben 6.047 Fahrzeuge an russischen Kunden ausgeliefert – ein Plus von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (rp)
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(Foto: VW)
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