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Traumstart 2010: VW erhöhte die Zahl der Auslieferungen im ersten Quartal um knapp ein Viertel.
Kräftiges Absatzplus
VW-Konzern erhöht Schlagzahl
Volkswagen hat im Auftaktquartal 2010 seinen weltweiten Absatz vor allem dank des Booms auf dem chinesischen Markt kräftig gesteigert. Die Zahl der konzernweiten Auslieferungen erhöhte sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel auf 1,73 Millionen Fahrzeuge. Das teilte VW am Freitag in Wolfsburg mit. Im Vorjahresquartal hatte es allerdings einen Absatzrückgang von mehr als elf Prozent gegeben.
"Es ist deutlich zu spüren, dass der Pkw-Gesamtmarkt in vielen Teilen der Welt wieder anspringt", sagte Konzernvertriebschef Christian Klingler. Nach wie vor erwarte das Unternehmen ein schwieriges Jahr 2010 mit "differenziertem Wachstum in den einzelnen Regionen". VW sei aber optimistisch, sich weiterhin besser als der Markt zu entwickeln, so Klingler. In den ersten drei Monaten wuchsen die weltweiten Automärkte um 19,4 Prozent.
Zum Start ins neue Jahr legte der Konzern insbesondere in China zu. Dort stieg der Absatz auch dank staatlicher Kaufanreize um fast 61 Prozent auf 457.300 Autos – ein Rekord für ein erstes Quartal. Auch in Brasilien und den USA verzeichnete der Konzern deutliche Absatzsteigerungen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland gab es konzernweit ein leichtes Absatzplus von 1,2 Prozent auf 254.400 Fahrzeuge. Vor allem die Kernmarke Volkswagen unter anderem mit dem wichtigsten Modell Golf profitierte noch von Bestellungen im Zuge der Abwrackprämie und verkaufte 142.200 Fahrzeuge – ein Zuwachs von 8,5 Prozent.
Seat profitiert von Erholung in Spanien
Unter den einzelnen Konzernmarken steigerte die Marke Volkswagen Pkw ihren Absatz weltweit um 27 Prozent auf 1,11 Millionen Fahrzeuge. Ein kräftiges Absatzplus gab es auch bei Audi (264.100; plus 25,9 Prozent) und Skoda (178.900; plus 25 Prozent). Das Sorgenkind Seat legte ebenfalls zu. Die spanische Marke erhöhte ihren Absatz im ersten Quartal um 15 Prozent auf 88.300 Fahrzeuge. Dies lag vor allem an einer Erholung im Heimatmarkt Spanien. Seat hatte im vergangenen Jahr unter den massiven Auswirkungen der Branchenkrise besonders in Spanien gelitten und war tiefer in die roten Zahlen gerutscht. (dpa)
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(Foto: Sascha Schuermann/ddp)
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