Freitag, 25.05.2012
10.09.2009
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Offene Fragen

VW-Manager ziehen später in Porsche-Vorstand ein

Die Verhandlungen über die Verschmelzung von Volkswagen und Porsche sind komplizierter als erwartet und ziehen sich in die Länge. VW-Chef Martin Winterkorn und VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch ziehen deshalb nicht wie zunächst geplant am 15. September in das Führungsgremium der Porsche SE ein, sondern erst etwas später. Entsprechende Medienberichte bestätigten am Donnerstag beide Unternehmen. "Es wird noch einige Wochen dauern", sagte ein Porsche-Sprecher in Stuttgart. "Der ursprüngliche Zeitplan war etwas zu sportlich." Grund für die Verzögerung seien ungeklärte Details bei den Durchführungsverträgen, die die Einzelheiten der bis 2011 geplanten Verschmelzung von VW und Porsche regeln, sagte ein VW-Sprecher. Auf den groben Fahrplan hatten sich beide Unternehmen bereits Mitte August geeinigt. Demnach soll Porsche in mehreren Etappen in den VW-Konzern integriert werden. Bei den Verhandlungen gehe es derzeit noch um "komplexe juristische Details", sagte ein Porsche-Sprecher. Über das grundsätzliche Ziel herrsche aber nach wie vor Einigkeit. Dies sei "klar, eindeutig und unzweifelhaft". Interessenkonflikte vermeiden Winterkorn und Pötsch werden an der Spitze der Porsche SE erst dann den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und seinen Finanzvorstand Holger Härter beerben, wenn die Tinte unter den Verträgen trocken ist. Damit sollen Interessenkonflikte bei den Verhandlungen vermieden werden, bei denen Winterkorn und Pötsch für VW sprechen. Der frühere Porsche-Chef Wiedeking und sein Finanzvorstand Härter hatten sich bei der geplanten Übernahme von VW massiv verhoben, einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft und mussten schließlich Ende Juli ihren Hut nehmen. Unter dem Dach der Holding sind das Porsche-Automobilgeschäft (Porsche AG) und die knapp 51 Prozent der Anteile an VW gebündelt. (dpa)

 
 
 
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