Freitag, 10.02.2012
11.03.2010
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Absatz

VW-Motor läuft auf Hochtouren

Volkswagen läuft auf dem Weg an die Weltspitze heiß: Europas größter Autokonzern ist mit einem kräftigen Absatzplus ins neue Jahr gestartet. Im Januar und Februar stiegen die weltweiten Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 27 Prozent auf 1,02 Millionen Fahrzeuge. Deutliche Zuwächse erzielten vor allem die Kernmarke VW sowie Audi und Skoda. Das teilte VW am Donnerstag in Wolfsburg mit. Vorstandschef Martin Winterkorn betonte bei der Vorlage der Bilanzzahlen für 2009, VW wolle seine Stellung auf den Weltmärkten weiter ausbauen. Das langfristige Ziel sei, Volkswagen ökonomisch und ökologisch "ganz nach vorne" zu bringen. Das Unternehmen will bis spätestens 2018 Toyota als weltgrößter Autobauer ablösen. Dabei sollen vor allem auf den Boom-Märkten in Asien und Südamerika der Konkurrenz Marktanteile abgejagt werden. Ein Kernpunkt in den ehrgeizigen Wachstumsplänen ist die "Modulare Baukastenstrategie". Mit ihr will VW neue Modelle kostengünstiger und schneller entwickeln und bauen. Winterkorn sagte, die Stückkosten könnten um 20 Prozent gesenkt werden. Er sprach von einer "neuen Ära". Künftig sei auch ein "Sportwagen-Baukasten" unter Einbeziehung von Porsche denkbar. Derzeit ist VW hinter Toyota und dem US-Autobauer General Motors die Nummer drei. Der VW-Absatz soll von derzeit 6,3 Millionen Autos auf rund zehn Millionen jährlich steigen. Offensivstark auf "schwierigem Spielfeld" Winterkorn sagte mit Blick auf Absatzrückgänge in Westeuropa und Deutschland, 2010 werde zwar kein einfaches Jahr. Volkswagen wolle aber auch auf "schwierigem Spielfeld" in der Offensive bleiben. Umsatz und Ergebnis sollen nach Rückgängen im vergangenen Jahr wieder steigen, Kosten weiter gesenkt werden. Die weltweite Wirtschaftskrise hatte auch bei Volkswagen Spuren hinterlassen. Der Konzern schrieb im Gegensatz zu anderen Autobauern keine roten Zahlen. Wie berichtet, brach der Gewinn jedoch im Vergleich zum Vorjahr um fast 81 Prozent auf 911 Millionen Euro ein. Das operative Ergebnis sank um fast 71 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro, der Umsatz um 7,6 Prozent auf rund 105,2 Milliarden Euro.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Seat bleibt Sorgenkind – Kapitalerhöhung von vier Milliarden Euro geplant

 
 

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