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Katar will mit seinem Engagement bei VW/Porsche in erster Linie Geld verdienen.
Einstieg
VW/Porsche und Katar besiegeln Investorendeal
Nach monatelangen Verhandlungen ist der Einstieg des Scheichtums Katar bei VW und Porsche perfekt. Die Beteiligungsgesellschaft Qatar Holding erwirbt zehn Prozent der Stammaktien der Holding-Gesellschaft Porsche SE aus dem Besitz der Familiengesellschafter. Zudem kauft Katar Porsche laut den am Freitag besiegelten Vereinbarungen einen Großteil der Optionen auf VW-Aktien ab. Dem Vernehmen nach kann das Emirat 17 Prozent an VW erwerben, wenn es die Optionen realisiert. Das Emirat wird damit zum drittgrößten Aktionär bei Volkswagen nach den Familien Piëch und Porsche sowie dem Land Niedersachsen. Die Familien Porsche und Piëch haben damit erstmals in der Unternehmensgeschichte Stammaktien an der Porsche Holding an einen externen Investor abgegeben. Der Scheich Hamad bin Dschassim bin Dschaber al-Thani sagte: "Der erste Grund für den Einstieg ist das Geldverdienen." Als weitere Gründe nannte er gute Beziehungen zu Deutschland und den Transfer von Technologie in den Wüstenstaat, der sich für die Zeit nach dem Versiegen seiner Ölquellen rüsten will. Durch den Verkauf der Aktien-Optionen werden für Porsche deutlich über eine Milliarde Euro Mittel frei, die vorher als Sicherheit bei den Banken gebunden waren, teilte die Holding weiter mit. Dem Vernehmen nach kann das Emirat 17 Prozent an VW erwerben, wenn es die Optionen realisiert. Katar hat auch zugesagt, den durch ein Bankenkonsortium gewährten Kreditrahmen für Porsche von derzeit 10,75 Milliarden um bis zu 265 Millionen Euro aufzustocken. Ursprünglich hatte sich Porsche bei Katar um einen Kredit über 750 Millionen Euro bemüht. Porsche hatte im Zuge der missglückten Übernahme von VW zehn Milliarden Schulden angehäuft.
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(Foto: VW/Porsche/Archiv/AHO-Montage)
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