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Wolfgang Dürheimer will dem VW-Vorstand noch in diesem Jahr ein Konzept vorlegen, das auch eine Teilnahme an der höchsten Rennklasse vorsieht.
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VW prüft Formel 1-Engagement
Volkswagen rüstet sich für die Formel 1 – das legen zumindest Aussagen des Motorsport-Beauftragten Wolfgang Dürheimer nahe. Der frühere Porsche-Manager sagte gegenüber der "Wirtschaftswoche", er wolle dem Vorstand in Kürze ein Motorsport-Konzept vorlegen, das auch eine Beteiligung an der höchsten Rennklasse vorsehe. "Ich werde mein Konzept noch in diesem Jahr dem Konzernvorstand vorstellen und Vorschläge einbringen, die nicht nur die Rennserien betreffen, die wir heute bedienen", sagte Dürheimer.
Gemessen an den geplanten Verkäufen des Konzerns sei VW in Amerika, in Asien und dem Mittleren Osten noch nicht ausreichend repräsentiert. Die Formel 1 wäre die beste Lösung, dies zu korrigieren, so Dürheimer. Sie habe "mit Abstand die größte Bedeutung".
Details zum Einstieg nannte der Manager nicht. Das Magazin berichtete jedoch unter Verweis auf VW-Kreise, dass zunächst die Lieferung von Motoren geplant sei. Damit hat die VW-Tochter Porsche schon gute Erfahrungen gemacht: In den 1980er Jahren war der Sportwagenbauer Motorenlieferant beim erfolgreichen Formel 1-Team McLaren.
Die Dürheimer-Strategie sieht laut dem Bericht vor, zu einem späteren Zeitpunkt die Mehrheit an einem Rennstall zu erwerben. In den USA liegt der Fokus aber eher auf den beliebten Indycar- und Nascar-Serien setzen. "Diese Rennserien müssen im Zusammenhang mit einer künftigen Strategie untersucht werden", sagte Dürheimer. (rp)
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(Foto: VW)
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