Trotz der drastischen Autokrise erwartet VW-Produktionsvorstand Jochem Heizmann keinen Abbau der Stammbelegschaft beim Wolfsburger Autobauer. "Angesichts der angespannten Wirtschaftslage optimieren wir sehr energisch alle Kostenpositionen", erklärte Heizmann im Interview mit dem Fachmagazin "Automotive Agenda". Er sehe bei VW aber ausreichende Möglichkeiten zur Flexibilisierung, um sich an die wirtschaftliche Situation anzupassen. "Wir fahren auf Sicht und analysieren im Vorstand regelmäßig die aktuelle Situation", sagte er. Ungeachtet der Konjunkturflaute hält Heizmann daran fest, die Produktivität im Autobau jährlich um zehn Prozent zu steigern. "Unser Ziel ist klar formuliert, und daran werden wir auch keine Veränderungen vornehmen." Eine Herausforderung bleiben dabei allerdings die vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten und die damit einhergehende Komplexität. Bezogen auf die Produktivitäts-Kennzahl "Verbrauchte Zeit pro montiertem Auto" werde VW auch künftig immer etwas oberhalb der Besten in der Welt liegen. "Dennoch lässt sich dieser Abstand noch ein gutes Stück verringern", sagte Heizmann. (AH) Weitere Informationen zu Automotive Agenda unter: http://www.automotive-agenda.de
Trotz Autokrise: VW spart nicht an Stammbelegschaft
Für Produktionsvorstand Jochem Heizmann steht ungeachtet der angespannten Wirtschaftslage eine Verkleinerung des Mitarbeiterstamms nicht zu Debatte. Bei der Produktivität legt der Manager die Messlatte weiter hoch.