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VW-Vorbild: Werkswagen-Börse von Audi.
VW startet GW-Direktvermarktung via Internet
VW will in Kürze Werkswagen direkt über das Internet an Endkunden vermarkten. Wie AUTOHAUS Online aus Händlerkreisen erfuhr, steht der Start des Projekts unmittelbar bevor. Vorbild ist Audi. Die Konzerntochter vertreibt seit September 2003 Werkswagen via Audi.de. Der VW/Audi-Händlerverband ist über den Schritt informiert worden. Die Verkaufserfolge bei Audi und bei einem ähnlich gelagerten Projekt von Mercedes-Benz fielen bislang sehr bescheiden aus. Sie lagen in der Vergangenheit jeweils zwischen 600 und 1.200 Einheiten pro Jahr. Dennoch verfolgt die VW-Händlerschaft die anstehende Internet-Vermarktung mit Skepsis. Nicht wenige fürchten eine unnötige Verschärfung des Wettbewerbs.
Der Online-Verkauf soll die bisherigen Vertriebskanäle weder beeinträchtigen noch ersetzen, teilte VW den Händlern mit und versuchte damit, die Bedenken zu zerstreuen. Vorbehalte, das Projekt könne das GW-Preisgefüge negativ beeinflussen, weist der Hersteller ebenfalls zurück. Endverbraucher sollen nicht mit besonders niedrigen Preisen gelockt werden. Vielmehr könne eine aktive Preispolitik auch zur Restwertstützung beitragen. Der Großteil an Werks- und Jahreswagen soll auch in Zukunft über die Händler vermarktet werden, unterstrich VW. (pg)
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(Foto: Audi, AHO)
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