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VW-Chef Martin Winterkorn (li.) und Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin auf gemeinsamer Tour durch das VW-Werk Kaluga.
Zukunftsinvestition
VW startet Vollproduktion in Russland
VW hat in seinem russischen Werk in Kaluga jetzt die Vollproduktion gestartet. "Russland ist auf dem Weg, eine der führenden Automobilnationen der Welt zu werden, und der Volkswagen-Konzern wird diese Zukunft erfolgreich und als verlässlicher Partner mitgestalten", betonte VW-Chef Martin Winterkorn bei einem Festakt in Kaluga, an dem nach VW-Angaben auch Ministerpräsident Wladimir Putin teilnahm. Der russische Markt stelle einen elementaren Baustein der Wachstumsstrategie 2018 von Volkswagen dar. Seit Eröffnung des Werkes im November 2007 hat VW bereits mehr als 100.000 Fahrzeuge der Marken Volkswagen und Skoda aus vorproduzierten Teilen für den russischen Markt zusammengebaut. Aus der jetzt gestarteten Vollproduktion mit eigenem Karosseriebau, Lackiererei und Montage sollen ab 2010 jährlich bis zu 150.000 Autos vom Band laufen – unter anderem der VW Tiguan und der Skoda Octavia. Künftig will VW aber auch ein speziell für den russischen Markt entwickeltes Stufenheckmodell in Kaluga fertigen. Seit dem Montagestart vor knapp zwei Jahren in Kaluga hat der Volkswagen-Konzern seinen Marktanteil in Russland trotz Finanzkrise von 3,2 Prozent auf 6,6 Prozent mehr als verdoppelt. Während der russische Gesamtmarkt in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte geschrumpft ist, habe sich der Absatz der Volkswagen-Gruppe nur um rund ein Fünftel reduziert, berichtete das Unternehmen. Mit 774 Millionen Euro Gesamtinvestitionsvolumen sei VW der größte Investor im russischen Automobilsektor. (dpa)
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(Foto: VW)
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