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China-Geschäft: VW-Manager Vahland ist weiter optimistisch.
Auslandsgeschäft
VW steigert Absatz in China
Volkswagen blickt gedämpft optimistisch auf die Geschäftsaussichten in diesem Jahr in China. Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise werde der Konzern an seinen Plänen für Investitionen und der Einführung neuer Modelle auf seinem wichtigsten Auslandsmarkt China festhalten, berichtete der China-Chef von Volkswagen, Winfried Vahland, am Mittwoch vor Journalisten in Peking. 2009 sollen die chinesischen Werke rund fünf Prozent mehr Autos bauen (was etwa 50.000 Fahrzeugen entspricht). China werde Deutschland in diesem oder im nächsten Jahr als größten Markt für Volkswagen ablösen. Auch dürfte das Reich der Mitte innerhalb von drei Jahren zum größten Automarkt weltweit aufsteigen. Volkswagen plane bis 2018 eine Verdoppelung des Absatzes in China auf zwei Millionen Autos. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres sei der Absatz von Volkswagen wie der gesamte chinesische Automarkt "im unteren einstelligen Bereich" leicht gewachsen. Die Entwicklung sei "leicht positiv" und etwas besser als erwartet, sagte Vahland, der aber angesichts der Ungewissheiten zur Vorsicht mahnte. Für 2009 rechne Volkswagen jetzt gleichwohl eher mit einem leichten Wachstum des Gesamtmarktes. "Wir selber wollen stärker als der Gesamtmarkt wachsen." Volkswagen wolle seinen Marktanteil von 19 Prozent im vergangenen Jahr ausbauen und Gewinn machen. "Wir werden 2009 profitabel bleiben", sagte Vahland. Die Kapazitätsauslastung liege heute bei mehr als 90 Prozent. In diesem Jahr sollen fünf neue Modelle auf den Markt gebracht werden, in den kommenden Jahren jeweils mindestens vier. Auf der Automesse im April in Shanghai werde der Konzern drei Fahrzeuge vorstellen, darunter den neuen Golf, der künftig auch in China produziert wird. Die Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Ankurbelung des Automarktes wie die Halbierung der Steuer für den Erwerb kleinerer Autos auf fünf Prozent griffen schon, wie Vahland sagte. Es gebe dadurch mehr Nachfrage nach kleineren Autos unter 1,6 Liter Hubraum. Als Antwort auf die Krise, die "sehr wohl zu spüren" sei, werde Volkswagen auch Kosten reduzieren, verdeutlichte Vahland. An dem ursprünglich geplanten Investitionsprogramm mit einem Volumen von 2,4 Milliarden Euro zwischen 2008 und 2010 werde aber "nicht gerüttelt", betonte Vahland. In diesem Jahr rechne Volkswagen in China mit einem Wirtschaftswachstum von sechs bis acht Prozent. Der China-Chef von VW zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der langfristigen Aussichten für das asiatische Land. "Wir gehen davon aus, dass wir wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren." Bis 2018 dürfte der Markt von heute 5,5 auf neun Millionen Autos ansteigen. Volkswagen wolle sein Händlernetz bis dahin verdoppeln. Im vergangenen Jahr hatte der Absatz von Volkswagen in China um 12,5 Prozent auf erstmals mehr als eine Million Autos zugelegt, während der gesamte Automarkt schon wegen der Auswirkungen der Krise nur um acht Prozent gewachsen war. (dpa)
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(Foto: VW)
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