Volkswagen rechnet trotz Preisdrucks mit weiterem Wachstum in China. "Wir wollen mit dem Markt wachsen", sagte Winfried Vahland, Chef der Volkswagengruppe China, am Freitag auf der Automobilmesse in Schanghai. Im ersten Quartal hatte VW in der Volksrepublik mehr als 200.000 Fahrzeuge ausgeliefert, 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der chinesische Automarkt hatte im vergangenen Jahr um mehr als 25 Prozent zugelegt und ist bei den Verkäufen bereits der zweitgrößte der Welt. Ein Ende des starken Preisdrucks in der Automobilbranche in China sieht Vahland allerdings nicht. VW rechne mit einem Preisverfall um weitere zehn Prozent in China bis 2010. Das Unternehmen habe aber bereits Ende 2006 die Hälfte des Ziels erreicht, in China vor 2009 die Produktionskosten um 40 Prozent zu reduzieren. Der Autokonzern setzt in seinem "Olympischen Programm" vor allem auf Lokalisierung, hieß es mit Blick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr. VW will in China mit "grüner Technologie" punkten und bis 2010 bei seinen Fahrzeugen Benzinverbrauch und Abgase um 20 Prozent senken. "Wir wollen der umweltfreundlichste Autohersteller in China werden", sagte der Manager. Auf der Automesse in Schanghai präsentiert sich das Unternehmen mit dem sparsamen Polo-Modell "Blue Motion" und umweltschonenden Motoren der TSI-Reihe. Die Deutschen stellen nach eigenen Angaben den größten Einzelstand auf der Messe, die offiziell am Sonntag für Besucher öffnet. (dpa)
VW trotz Preisdrucks in China optimistisch
Vahland: "Wollen mit dem Markt wachsen" / Absatz steigt im ersten Quartal um 23 Prozent