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Hilfe für den Handel
VW und Mercedes drehen Geldhahn auf
von Frank Selzle und Ralf Padrtka
VW und Mercedes-Benz haben angesichts der Krise auf dem Automarkt millionenschwere Unterstützungsprogramme für ihre angeschlagenen Handelsorganisationen aufgelegt. Die Händlerverbände der beiden Hersteller zeigten sich gegenüber AUTOHAUS Online erleichtert und werteten die Maßnahmen als "Schritt in die richtige Richtung". Die Hilfspakete scheinen bitter nötig: Bis Ende September lag die Gesamtrendite der Branche bei rund 0,2 Prozent. Laut Deutschem Kfz-Gewerbe schreiben aktuell sechs von zehn Autohändlern rote Zahlen. Aus Sicht des Beiratssprechers Volkswagen Pkw, Claus Lohse, benötigen die Händler in ihrer "äußerst angespannten Finanzlage" vor allem Liquiditätsunterstützung. Der Wolfsburger Autobauer gewährt im Rahmen seines so genannten "Leistungssteigerungspakets" den Vertriebspartnern beispielsweise ab sofort für sämtliche Lagerwagen 90 Tage Valuta – bis dato wurde abgebucht, wenn der Neuwagen das Werkstor durchfuhr. Schätzungen zufolge steht für die VW-Gesamtorganisation dahinter ein Gesamtaufwand von mindestens 200 Millionen Euro. Die weiteren Eckpunkte des VW-Förderprogramms: Je nach Händlergröße müssen unterschiedliche Mengen an Vorführwagen vorgehalten werden. Kleinere Händler im Schnitt pro Jahr zehn (2 x 5), größere Händler 20 (2 x 10). Pro Vorführwagen bezahlt Volkswagen acht Prozent zusätzliche Marge. Das macht dann 15 Prozent Grundmarge, acht Prozent VFW-Bonus und drei Prozent CI-Marge aus. Diese Zusatzmarge ist an Halteverpflichtungen gebunden.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Mercedes-Partner mit "Push Bonus"
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(Foto: VW/Mercedes-Benz/Archiv/AHO-Montage)
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