Volkswagen hat im ersten Halbjahr in China deutlich mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Die Volkswagen-Gruppe China mit ihren beiden Joint Ventures in Schanghai und dem nordchinesischen Changchun habe insgesamt rund 345.000 Fahrzeuge in der Volksrepublik abgesetzt, gab der Konzern am Dienstag in Peking bekannt. Das sind 30 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2005. Winfried Vahland, China-Chef von Volkswagen, führte den Anstieg auf sein ehrgeiziges "Olympisches Programm" zurück, in dem der Konzern bis 2009 bis zu 14 Modelle auf den chinesischen Markt bringt. Noch in dieser Woche soll der neue Bora öffentlich vorgestellt werden. Im Laufe des Jahres wird die Konzernmarke Skoda in China eingeführt. Außerdem ist das Unternehmen dabei, den lokalen Produktionsanteil zu erhöhen. Angesichts der steigenden Verkaufszahlen sieht sich Volkswagen weiter als Marktführer bei den Personenkraftwagen in China. Der Marktanteil stagniert allerdings bei rund 17 Prozent. Noch vor zwei Jahren hatte Volkswagen mehr als 25 Prozent Marktanteil. (dpa)
VW-Verkaufserfolge in China
Absatzwachstum um 30 Prozent / Marktanteil stagniert bei 17 Prozent