Freitag, 25.05.2012
12.10.2009
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Rekordabsatz

VW verkauft in China eine Million Autos

Mit einem Rekord von einer Million Autos hat Volkswagen in China in den ersten neun Monaten des Jahres soviel verkauft wie im ganzen Vorjahr zusammen. Trotz globaler Wirtschaftskrise wurde der Absatz um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. VW-China-Chef Winfried Vahland kündigte am Montag in Peking an, die Produktionskapazitäten ausbauen und die Investitionen auf dem weltweit größten Absatzmarkt der Wolfsburger beschleunigen zu wollen. , sagte Vahland. In der nächsten Woche wird auch erstmals der neue Golf an Kunden ausgeliefert. "Als Lokomotive der Weltwirtschaft wächst China mit hoher Geschwindigkeit", sagte Vahland. "Der Pkw-Markt erlebte ein unerwartet schnelles Wachstum." Im September allein sei mit dem Verkauf von 150.000 Autos ein neuer Monatsrekord erreicht worden. Insgesamt seien zwischen Januar und September in China und Hongkong 1.061.964 Autos verkauft worden. "Basierend auf den gegenwärtigen Zahlen erwarten wir für das ganze Jahr ein solides zweistelliges Wachstum von mehr als 30 Prozent für die Gruppe", sagte Vahland. Der Absatz der Marke Volkswagen stieg um 36 Prozent auf 871.037 Fahrzeuge. Audi lieferte mit 108.859 Autos 19,7 Prozent mehr, während die neu in China eingeführte Marke Skoda um 82 Prozent auf 44.829 verkaufte Autos zulegen konnte. Nach den bisherigen Planungen will die Volkswagengruppe zwischen 2009 und 2011 rund vier Milliarden Euro in China investieren. Damit sollen die Kapazität in den Werken in Nanjing und Chengdu ausgebaut und neue Modelle entwickelt werden. Einführung neuer Modelle stärkt Absatz Mit dem starken Wachstum könnte die angestrebte Verdoppelung des Absatzes auf zwei Millionen Autos bis 2018 früher als erwartet erreicht werden. Zum überraschenden Absatzzuwachs bei der Marke Volkswagen von 62 Prozent im September hatte die Einführung neuer Modelle wie Lavida und New Bora beigetragen. Audi konnte sich im September um 36 Prozent steigern. Besonders gut lief die verlängerte Version des Audi A4. Die Zuwächse in diesem Jahr waren noch durch Anreize der Regierung für den Automarkt angekurbelt worden. Im Rahmen des Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise waren unter anderem die Steuern für den Kauf kleinerer Autos gesenkt worden. 2008 verkaufte der Wolfsburger Konzern in China 1,02 Millionen Autos, ein Plus von 8,6 Prozent. Europas größter Autobauer ist in China mit zwei Joint Ventures vertreten. (dpa)

 
 
 
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