Samstag, 26.05.2012
18.03.2009
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Dementi

VW weist Bericht über erwartete Gewinnschmelze zurück

Volkswagen hat einen Bericht über einen erwarteten drastischen Gewinneinbruch in diesem Jahr dementiert. "Der Bericht ist substanzlos", sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg. Das Magazin "Capital" hatte berichtet, angesichts der sinkenden Absatzzahlen erwarte VW nur noch einen Gewinn von 500 Millionen Euro nach 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2008. Beim Umsatz rechne der Konzern im laufenden Jahr mit einem Rückgang um knapp neun Prozent auf rund 104 Milliarden Euro. Der Sprecher wies dazu auf die Äußerungen der VW-Spitze bei der Jahrespressekonferenz in der vergangenen Woche hin. Danach rechnet der Konzern zwar mit einem Ergebnis unter Vorjahresniveau. Europas größter Autobauer werde aber erneut einen Gewinn erzielen, hieß es ohne konkretere Angaben. Früheren Angaben zufolge erwartet VW-Chef Martin Winterkorn wegen der schweren Absatzkrise in der Autobranche zudem bis zu zehn Prozent weniger Umsatz in diesem Jahr. (dpa)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

19. März 2009 10:59
Striker meint:
Vielen Dank für die Reaktionen.

Die Sache mit der Staatsbürgschaft für die VW Bank stößt mir auch sauer auf. Wobei man hier zwischen Bank und Leasing unterscheiden sollte. Aber warum erhält eine Bank, deren (indirekter) Großaktionär aus Stuttgart-Zuffenhausen geradezu astronomisch anmutende Gewinne einfährt, die auch noch deutlich höher ausfallen, als die 2 Mrd. Staatsknete, warum also, erhält so eine Bank Unterstützung vom Staat?
Warum wurde nicht der Kreis der Aktionäre zur Kasse gebeten, z. B. durch entsprechende Aufstockung des Eigenkapitals oder durch Gewährung eines Darlehens in dieser Höhe?

Ich bin kein Verfechter von Staatshilfen für Opel, aber die Frage, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird, muß erlaubt sein.


19. März 2009 09:52
zwerganton meint:
Ihr sprecht mir aus dem Herzen - nur das will man leider nirgends hören.
Ich verkaufe Opel und hier geht man mit den Autohäusern nicht ganz so schlecht um - wir haben andere Probleme.


18. März 2009 18:00
Milchmann meint:
Hallo Striker,

ja so ist es! Seit Jahren prügelt der VW-Konzern ungehindert auf die Händler und die Wettbewerber im Leasingsegment ein - durch überhöhte Rückkaufwerte wurde Markt erobert und Wettbewerber ver- und Handelspartner an die Wand gedrängt. Das Alles auf Teufel komm raus! Nun steht die VW Bank unter dem Rettungsschirm der Banken, weil irgendein Wahnsinniger scheinbar glauben machen konnte, dass die VW Bank eine Vollbank sei und kein Absatzfinanzierer - *lol* - und wieder ist ein Stück Wettbewerbsverzerrung etabliert. Nun werden dann schön Leasingraten im Großkundenbereich mit Servicepaket zu 1 Euro_Cent subventioniert durch des Steuerzahlers Bürgschaft an den Groß- und Mittelstandskunden verschleudert. Verantwortungsvolles Handeln und Nachhaltigkeit sieht anders aus. Vielleicht möchte Frau Merkel Ihren CDU Ministerpräsidenten im AR des VW Konzerns doch noch nachträglich bitten, dass alle Vorstände im VW Konzern nur noch max. 500.000 EUR verdienen dürfen, keine Dividenden mehr ausgeschüttet werden etc. bis der Rettungsschirm nicht mehr benötigt wird. Am Rande gesagt, sollte Sie auch mal einen geeigneten Sachverständigen ohne Automobil-Schmiernetzwerk oder Lobbymitgliedschaft zum Ausmisten nach Volkswagen Town sowie Braunschweig schicken. Das wäre mal eine Massnahme genauso wie eine unbeschränkte Selbstverpflichtung der VW Bank den Händlern bei den Rückkaufwerten entsprechend entgegen zu kommen - von wegen man musste die ja nicht unterschreiben. Wer hat denn den Markt aufgescheucht! Bestimmt die Händler!

Allen VW-Konzern-Händlern Glückauf und recihlich Erträge aus den Abwrackgeschäften!

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