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VW und der Energieversorger Lichtblick wollen den Energiemarkt aufrollen.
Minikraftwerke
VW will Energiemarkt aufmischen
Volkswagen und der Energieversorger Lichtblick wollen gemeinsam den milliardenschweren Energiemarkt in Deutschland aufrollen. Die beiden Unternehmen wollen mit Minikraftwerken für zu Hause umweltfreundliche Energie liefern und damit den Ausstieg aus Atom und Kohle beschleunigen. VW und Lichtblick besiegelten am Mittwoch im VW-Werk Salzgitter ihre Partnerschaft. "Das ist eine echte Revolution für den Strommarkt", sagte Lichtblick-Vorstandschef Christian Friege. Der Hamburger Energieversorger will von 2010 an in den kommenden Jahren zum Beispiel in Wohnhäusern 100.000 Minikraftwerke installieren, die von einem VW-Gasmotor angetrieben werden. Dies entspreche einer Kapazität von zwei Atomkraftwerken. Der Kunde zahle für die Installation der Minikraftwerke 5.000 Euro. Die "ZuhauseKraftwerke" liefern Wärme für Heizung und Wasser und können, wenn sie über eine Leitstelle in Hamburg miteinander vernetzt werden, zugleich Ökostrom ins Netz einspeisen. Der Strom soll dann produziert werden, wenn die Windräder still stehen und die Nachfrage hoch ist. Lichtblick sprach von "Deutschlands größtem Gaskraftwerk". Der so genannte "SchwarmStrom" von Lichtblick stehe innerhalb von einer Minute zur Verfügung, hieß es. Dagegen brauche ein Atomkraftwerk einen Tag, um angefahren zu werden. Dies aber sei zu langsam, um die kurzfristigen Schwankungen der Wind- und Sonnenenergie im Stromnetz auszugleichen.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Serienproduktion zu Massenmarkt-Preisen
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(Foto: Philipp Guelland/ddp)
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