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Weiterbildung von Service-Mitarbeitern zahlt sich aus
Für Kfz-Betriebe lohnt es sich offenbar, in Weiterbildung zu investieren. Das geht aus einer Studie hervor, die von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach für den Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) durchgeführt wurde. Demnach gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen qualifizierter Weiterbildung und höheren Umsätzen nicht nur im automobilen Servicegeschäft. Bereits nach rund 15 Monaten amortisiere sich die unternehmerische Investition in die Mitarbeiter-Qualifizierung. "Weiterbildung zahlt sich nachweisbar aus", bilanzierte Studien-Leiter Stefan Bratzel. Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, ob es in der Entwicklung der Servicekennzahlen zwischen einer Testgruppe mit und einer Kontrollgruppe ohne Weiterbildung messbare Unterschiede gebe. Der Vergleich der an externe Kunden verkauften Arbeitswerte zeige "eindrucksvoll signifikante Unterschiede" zugunsten der Testgruppe, die eine Ausbildung zum Geprüften Automobile-Serviceberater absolvierte. Diese Gruppe habe etwa im Untersuchungszeitraum ein Plus von rund acht Prozent im Verkauf von Arbeitswerten an Endkunden im Vergleich zur Kontrollgruppe. Hier habe es im Durchschnitt Rückgänge bis 14 Prozent gegeben. Die positiven Ergebnisse der Weiterbildung zeigten sich den Angaben zufolge auch im Teile- und Zubehörgeschäft. Der Mehrverkauf summierte sich in der Untersuchungsphase auf rund sechs Prozent. Hingegen habe es bei der Kontrollgruppe einen Rückgang von rund zwölf Prozent gegeben. Bratzel sagte abschließend, die Stichprobe der Serviceberater stamme aus markengebundenen Kfz-Betrieben. Die Ergebnisse seien zwar nicht repräsentativ, prinzipiell könne aber von einer hohen Gültigkeit der Ergebnisse ausgegangen werden. (pg)
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