Samstag, 26.05.2012
07.01.2010
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Studie

Weiterhin harte Zeiten für Automobilzulieferer

Den internationalen Automobilzulieferern steht ein weiteres schwieriges Jahr bevor. Zwar seien die Umsatz und Ergebniseinbrüche 2009 nicht so stark gewesen wie anfänglich befürchtet, dennoch sei eine deutliche Erholung der Lage 2010 noch nicht abzusehen, schreibt die Unternehmensberatung A.T. Kearney in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. "Es besteht weiterhin ein erhöhtes Insolvenzrisiko", lautet die Einschätzung von A.T.- Kearney-Partner Martin Haubensak. Für 2010 rechnen drei Viertel der Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung im weltweiten Geschäft von bis zu zehn Prozent. Damit würde aber der Umsatzeinbruch des vergangenen Jahres noch nicht wieder ausgeglichen. Auch der Gewinn dürfte im laufenden Jahr deutlich unter dem Niveau vor der Krise bleiben. "Trotz einzelner positiver Erwartungen ist das weltweite Wachstum zu gering, um Entwarnung zu geben", sagte die Autoexpertin der Unternehmensberatung, Ute Stahl. Die Mehrheit der über 220 befragten Manager aus der Branche rechnet in Europa frühestens in zwei bis drei Jahren mit einer Rückkehr auf das Vorkrisenniveau. Autobauer-Schwäche dämpft Industrie-Erholung Die Schwäche der Autobauer dämpft die Erholung der deutschen Industrie. Der Auftragseingang stieg im November im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Der Aufholprozess in der Industrie habe an Dynamik eingebüßt, berichtete am Donnerstag das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. "Hierbei wirkt sich insbesondere die in der Tendenz nachlassende Nachfrage aus dem In- und Ausland bei den Herstellern von Kraftwagen aus." Die nach dem Auslaufen der Abwrackprämie unter Druck stehenden Fahrzeugbauer mussten im dritten Monat in Folge weniger Nachfrage in den Orderbüchern verkraften. Insgesamt kamen im November aus dem Ausland rund ein Prozent weniger Aufträge für die Industrie herein. Im Inland vermeldeten die Firmen dagegen ein Plus von 1,4 Prozent. Im Oktober waren die Auftragseingänge um 1,9 Prozent gefallen. Trotz derzeit widersprüchlicher Faktoren sieht die Regierung weiterhin eine positive Grundtendenz in der wichtigen Industrie. (dpa)

 
 
 
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