08.02.2012
Autohaus-Chef Burkhard Weller hat für seine Handelsgruppe große Ziele.
Bilanz
Wellergruppe auf Wachstumskurs
Die Wellergruppe ist 2011 weiter gewachsen. Wie das Handelshaus am Mittwoch mitteilte, konnten die drei Brands – Auto Weller, B&K und Max Moritz – insgesamt 43.500 Fahrzeuge (2010: 40.000) absetzen und inklusive After Sales einen Gesamtumsatz von 900 Millionen Euro (2010: 830 Millionen) erwirtschaften.
Als Gründe für die Steigerungen nannte der geschäftsführende Gesellschafter Burkhard Weller die "kompromisslose Kundenorientierung, professionelle und konsequente Marktbearbeitung". Zu den Erlösen machte Weller wie gewohnt keine Angaben.
"Wir haben uns ein ambitioniertes Ziel für das Jahr 2020 gesteckt, denn dann wollen wir 100.000 Fahrzeuge absetzen und zwei Milliarden Euro Umsatz mit insgesamt 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreichen. Dieses Ziel gilt es nun konsequent zu verfolgen, insbesondere mit weiteren Standorten in den nächsten Monaten und Jahren", sagte der Autohaus-Chef am 4. Februar vor seinen Führungskräften in Schwerin.
Bei der Führungskonferenz zeichnete Weller zudem Andreas Flügge stellvertretend für das gesamte Team der B&K-Filiale in Winsen als Standort mit der besten Performance in 2011 aus.
Die Wellergruppe ist eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland mit 1.901 Mitarbeitern und betreibt derzeit 32 Autohäuser der Marken Toyota/Lexus (Auto Weller), BMW/Mini (B&K) und VW/Audi/Skoda (Max Moritz). (se)
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(Foto: Wellergruppe)
09. Februar 2012 12:09
Gerdi Hellmann meint:
Noch ein Zitat vom amerikanischen Einzelhandelsunternehmer Sam Walton:
"Es gibt nur einen Chef: den Kunden! Er kann jeden in der Firma auf die Straße setzen - vom Vorstand abwärts - einfach, indem er sein Geld woanders ausgibt."
09. Februar 2012 07:46
Fehling Frank meint:
Eine sehr große Autohauskette muss und kann nur mit einem Spitzenteam (wie im Sport)exestieren. Umsatz nicht gleich Gewinn. Sehr Wichtig ist im Unternehmen die Rendite, ansonsten droht Schließung siehe Autoring Hannover der Gebrüder Ralf und Frank Stietenroth. Ein Unternehmer steht und fällt mit den Mitarbeitern. Einige Führungskräfte in dieser Branche haben schon manchen Betrieb an die Wand gefahren, obwohl die Mitarbeiter Sie rechtzeitig gewarnt haben. Klassische Sturheit der Führungskräfte.Der Verkauf muss rentabel sein und die Werkstatt muss auch rentabel sein.
Das erste Fahrzeug verkauft der Verkäufer und das zweite Fahrzeug verkauft die Werkstatt,aber nur wenn Sie hervoragende Arbeit macht.
Kundenzufriedenheit ist sehr wichtig, ansonsten ist dieser Betrieb von der Bildfläche verschwunden.
Und auch sehr wichtig die Kommunukationen zwischen den Mitarbeitern sprich Verkauf / Werkstatt.
Wer diesen Markt beherrschen will muss wissen wie der Mitbewerber ist ( wie im Sport )wo sind seine Stärken und Schwächen.
Rendite ist entscheiden für das Leben eines Autohauses.
09. Februar 2012 06:32
Hans von Ohain meint:
Zwei Herzen schlagen in meiner Brust: Zum einen kann ich die Kritik einiger Vorkommentatoren am "Wollen, sollen, werden" usw. durchaus nachvollziehen. Die Menschen sind es einfach leid, ständig Ankündigungen zu hören.
Andererseits braucht es Menschen wie Burkhard Weller, die Visionen, Ziele sowie Strategien haben und diese auch verfolgen. Das unterscheidet ihn von all den vielen Durchschnittshändlern dieses Landes, die nicht wirklich wissen, wo sie hinwollen. Dass beim Hobeln Späne fallen und Ziele auch mal nicht erreicht werden, gehört dann auch dazu.
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