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Führungscrew mit Kapitän: Werner Söcker, Stefan Scheer, Michael Franz, Burkhard Weller, Jörg Hübener und Leopold Pillenstein (v.l.)
Bilanzzahlen
Wellergruppe erzielt Gewinn
Die Wellergruppe hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. Oktober 2010 bis 30. September 2011) einen Gewinn eingefahren. Über alle Brands und Marken hinweg verdiente die Autohandelsgruppe 9,2 Millionen Euro vor Steuern. 2009/10 waren es 8,3 Millionen Euro. "Damit haben wir zum wiederholten Mal einen beträchtlichen Gewinn verzeichnen können", sagte der geschäftsführende Gesellschafter Burkhard Weller am Donnerstag bei der Vorstellung der Bilanzzahlen in Berlin.
Im vergangenen Jahr seien viele Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt worden, betonte Weller. Er verwies unter anderem auf den Verkauf des VW-Standortes in Reutlingen, die zeitgleiche Übernahme von vier ostfriesischen VW Retail-Betrieben in Ostfriesland sowie den kürzlich erfolgten Markenwechsel in Bünde. Zur Wellergruppe gehören momentan 32 Autohäuser, in den rund 1.900 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Die drei Brands "Auto Weller", "B&K" und "Max Moritz" verkauften 2011 insgesamt 43.500 neue und gebrauchte Fahrzeuge (Vorjahr: 40.000). Inklusive After Sales wurde ein Gesamtumsatz von 900 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Zuwachs von 70 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen waren bereits Anfang Februar bekannt gegeben worden (wir berichteten)
Laut Geschäftsführer Jörg Hübener waren alle Markensparten erfolgreich unterwegs. Die größte Brand B&K mit den Marken BMW und Mini sowie 17 Filialen lag beim regionalen Marktanteil mit 11,6 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt. Dieses Kunststück schaffte auch Auto Weller – trotz der schwierigen Rahmenbedingungen infolge der Tsunami-Katastrophe. Der Toyota/Lexus-Bereich mit sieben Autohäusern kam auf 4,4 Prozent (bundesweiter Marktanteil 3,99 Prozent). Die sieben Max Moritz-Standorte mit den Fabrikaten VW, Audi und Skoda folgten in ihren Marktgebieten dem positiven Trend des Volkswagen-Konzerns. Die Wolfsburger hatten 2011 ihren Marktanteil in Deutschland von 35,4 auf 36,1 Prozent gesteigert.
"Wachstumsziel konsequent verfolgen"
Bei der Umsetzung der ambitionierten Pläne, zum Ende des Jahrzehnts mit 3.000 Beschäftigten insgesamt 100.000 Fahrzeuge zu verkaufen und dabei zwei Milliarden Euro zu erlösen, sieht sich Weller auf Kurs. "Um die Ziele im Jahr 2020 zu erreichen, ist lediglich ein Umsatzwachstum von jährlich rund zehn Prozent nötig. Dieses gilt es nun konsequent zu verfolgen – sowohl aus den bestehenden Häusern als auch mit weiteren Standorten in den nächsten Monaten und Jahren", sagte er. Als Erfolgskriterien führte Weller erneut eine kompromisslose Kundenorientierung, eine professionelle Marktbearbeitung, das hohe Mitarbeiter-Engagement und die aktiv gelebte Eventkultur in allen Autohäusern an. (rp)
Die Absatzzahlen der drei Wellergruppe-Sparten im Detail:
| Brand | Absatz |
| Auto Weller (Toyota/Lexus) | 3.756 NW / 7.046 GW |
| B&K (BMW/Mini) | 5.969 NW / 12.708 GW |
| Max Moritz (VW/Audi/Skoda) | 4.008 NW / 9.973 GW |
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(Foto: Ralph M. Meunzel/AUTOHAUS)
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