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Nach einer Prognose wird die weltweite Nachfrage nach Pkw und leichten Nutzfahrzeugen 2009 nur noch rund 53,3 Millionen Fahrzeuge erreichen.
Prognose
Weltautomarkt schrumpft auf Niveau von 1998
Wegen der dramatisch verschärften Wirtschaftskrise hat das Prognose-Institut Polk seine Vorhersage für den globalen Automarkt 2009 nach unten korrigiert. In diesem Jahr werde die weltweite Nachfrage nach Pkw und leichten Nutzfahrzeugen knapp 18 Prozent unter Vorjahr liegen und mit 53,3 Millionen das niedrigste Niveau seit 1998 erreichen, teilte das Essener Marktforschungsunternehmen jetzt mit. Die negative Entwicklung werde bis zum Herbst andauern, zum Jahreswechsel 2009/10 sei "günstigstenfalls" mit einer Stabilisierung zu rechen. Weltweit gesehen könne erst 2012 ein Neuzulassungsniveau erreicht werden, dass dem vor der Krise entspreche, hieß es. Im Vergleich zur letzten Projektion vor der Krise liegen die neuen Prognosen für 2009 und 2010 laut Polk jeweils um ein Viertel oder mehr als 18 Millionen Einheiten tiefer. Durch die negativen Effekte auf die trendmäßige Nachfrage in einzelnen Ländern würden auch langfristig weltweit über fünf Prozent oder ca. fünf Millionen Fahrzeuge pro Jahr weniger nachgefragt. Die aktuelle Krise hat auf den einzelnen Absatzmärkten langfristig unterschiedliche Auswirkungen. Während es in Ländern wie etwa USA, Spanien und Großbritannien, die zusätzlich zur Wirtschaftskrise vom Platzen der Immobilienblase betroffen sind, zu einem Bruch im langfristigen Nachfragetrend kommen werde, sei für die übrigen etablierten Märkte von keinen dauerhaften negativen Folgen auszugehen. In den Emerging Markets setze eine zirka zweijährige "Wachstumspause" ein, so dass die ehemals langfristig prognostizierten Volumen nun verspätet erreicht werden würden, erklärten die Marktforscher. Polk nimmt für seine Marktprognose an, dass sich die wirtschaftliche Rahmenbedingungen erst ab 2012 signifikant verbessern werden. Zudem soll die Ölpreisentwicklung sehr moderat verlaufen und dem normalen Trend folgen. Auch legen die Experten ihren Berechnungen ein gleichbleibendes Verhalten der Verbraucher zum privaten Automobil zu Grunde. (rp) Weitere Details sind unten in der Downloadbox abrufbar.
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(Foto: ddp / David Hecker, Pixelio.de, Montage AH)
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