Samstag, 26.05.2012
11.03.2009
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VDA

Wissmann fordert längere Zahlung der Umweltprämie

Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, hat die verlängerte Zahlung der Abwrackprämie für Altautos bei Kauf eines Neuwagens bis zum Jahresende gefordert. "Jeder, der in diesem Jahr sein altes Fahrzeug verschrottet und ein neues erwirbt, muss eine sichere Anwartschaft auf die Umweltprämie erhalten", sagte Wissmann dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Aus der großen Koalition gebe es dafür "positive Signale". Außerdem forderte Wissmann eine Modifizierung bei der Jahreswagenregelung. "Im Werksangehörigen-Geschäft vieler deutscher Hersteller werden die Neuwagen in der Regel ein Jahr gefahren, bevor sie weiter veräußert werden können. Damit fallen sie aber derzeit aus der Regelung heraus". Das sei nicht sinnvoll. Nach Angaben des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft wurden bis Mittwoch 225 870 Anträge auf Zahlung der Abwrackprämie in Höhe von 2500 Euro gestellt. Die Bundesregierung hat 1,5 Milliarden Euro dafür bereitgestellt, was für knapp 600 000 Anträge reicht. Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeug-Gewerbes befürchtet, dass der Fördertopf bereits Ende März leer ist: Es lägen bereits 420.000 Kaufverträge für Neuwagen mit einer Option auf die Umweltprämie vor. Schrottprämie auf für Transporter? Als weiteren Schub für die Autoindustrie wünscht das Handwerk die Ausweitung der Abwrackprämie auf Nutzfahrzeuge. Die meisten Handwerker hätten relativ betagte Transporter und Kleinbusse, sagte Handwerkspräsident Otto Kentzler der "Passauer Neuen Presse". "Es muss dringend geprüft werden, ob nicht ein zusätzlicher finanzieller Anreiz für Austausch oder Modernisierung dieser Fahrzeuge gesetzt werden kann." Die ostdeutschen Unternehmerverbände schlugen eine Abwrackprämie von 5000 Euro für alle Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen vor. "Der kleine und mittelständische Unternehmer schafft die Masse der Arbeitsplätze. Er muss unterstützt werden", sagte der Sprecher der Verbände, Hartmut Bunsen, der "Leipziger Volkszeitung". (dpa)

 
 
 
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