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Der niedersächsische Landeschef Christian Wulff ist mit dem Namen Volkswagen AG "sehr zufrieden" – die Mehrheit der AUTOHAUS Online-User ebenso.
Porsche-Integration
Wulff gegen Umbenennung von VW-Konzern
Das Land Niedersachsen als zweitgrößter VW-Aktionär hat sich gegen eine Umbenennung des Volkswagen-Konzerns im Zuge der Integration von Porsche ausgesprochen. "Die Landesregierung ist mit dem Namen Volkswagen AG sehr zufrieden", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) in Hannover. Er erinnere sich noch daran, wie die versuchte Umbenennung in VAG in den 70er Jahren anschließend rückgängig gemacht worden sei mit erheblichen Kosten. "Diese Erfahrung sollte uns behutsam sein lassen." Es spreche auch dagegen, dass Porsche bei einer Verschmelzung mit VW 2011 in den Namen aufgenommen werde, weil auf die Eigenständigkeit des Sportwagenbauers Wert gelegt werde, sagte Wulff. Niedersachsen hält rund 20 Prozent an VW und hat durch das VW-Gesetz eine starke Stellung bei dem Autobauer. Auch für die Mehrheit der AUTOHAUS Online-User soll Volkswagen in Zukunft Volkswagen bleiben. Laut einer Stichprobe sprachen sich drei von vier Lesern in der vergangenen Woche gegen eine Umfirmierung aus. 20 Prozent meinten indes, dass mit einem neuen Namen der Weg an die Weltspitze leichter fallen würde. Fünf Prozent wollten sich nicht festlegen. Bei der Umfrage wurden 2.220 Stimmen abgegeben. Im Zuge der Integration von Porsche gibt es seit einiger Zeit bei VW Überlegungen, den Konzernnamen umzubenennen. Unter anderem gilt der Traditionsname Auto-Union als eine Option. Diesen hatte VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ins Spiel gebracht. Er persönlich halte einen Konzernnamen, der von einer Marke unabhängig sei, für stärker. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh dagegen hatte eine Umbenennung abgelehnt. Auch Porsche-Chef Michael Macht zeigte sich skeptisch.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ausbau der Konzernmarken sinnvoll
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(Foto: Nigel Treblin/ddp)
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