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VW-Aufsichtsrat Wulff: "Man muss sehen, dass man nicht größenwahnsinnig wird".
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Wulff warnt vor Selbstzufriedenheit
Nach dem Rückruf-Debakel bei Toyota hat Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff Volkswagen vor Selbstzufriedenheit gewarnt. "Die Pannen, die es bei der Konkurrenz gibt, sollten ein Fanal sein, dass man alles dafür tut, dass einem selbst im eigenen Bereich das nicht passiert", sagte der VW-Aufsichtsrat am Mittwoch in Wolfsburg am Rande einer VW-Betriebsversammlung. "VW hat alle Vorkehrungen getroffen, dass uns diese Dinge nicht passieren können, denn sie dürfen nicht passieren." Volkswagen werde auch ohne Pannen der Konkurrenz klar die Nummer eins in der Welt werden. Volkswagen will bis spätestens 2018 weltgrößter Autobauer werden und Toyota vom Thron abstoßen. VW hatte 2009 gegen den Branchentrend den weltweiten Absatz erhöht. Zudem hatte der Konzern mit der Übernahme von Porsche und der Partnerschaft mit dem japanischen Autobauer Suzuki wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Wulff sagte, VW sei der festen Überzeugung, in den letzten Jahren nichts getan zu haben, was ein übermäßiges Risiko beinhalte, sich zu übernehmen. "Aber das muss man im Blick haben, man muss sehen, dass man nicht abhebt, dass man nicht größenwahnsinnig, dass man nicht erfolgsverwöhnt wird." Der CDU-Politiker würdigte die Bedeutung der Mitbestimmung für den Erfolg von VW. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte in der Betriebsversammlung vor rund 12.000 Beschäftigten, ohne starke Arbeitnehmerschaft werde Toyota als Nummer eins nicht abzulösen sein. Osterloh sagte zudem, VW müsse es bewahren, dass jede der neun Konzernmarken ihre eigene Identität und Unternehmenskultur habe. Zehnte Marke wird künftig Porsche.
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(Foto: Nigel Treblin/ddp)
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